True Story

Durch den Tod versöhnt – amerikanisches Drama, Abenteuerfilm aus dem Jahr 2005

Durch den tod versöhnt

Der Film basiert auf der wahren Geschichte fünf amerikanischer christlicher Missionare, die im Jahr 1956 von einheimischen Indianern, Waodani, im Dschungel von Ecuador getötet wurden.

Bei den getöteten Missionaren handelt es sich um Jim Elliot (1927-1956), Ed McCully (1927-1956), Roger Youderian (1928-1956), Pete Fleming (1928-1956) und den damals 33-jährigen Nate Saint, der gleichzeitig Pilot war. Es war eine friedliche Mission und man versuchte mit den Einheimischen Kontakt aufzunehmen. Der Film erzählt diese Geschichte aus der Perspektive von Steve Saint, der 1951 in Ecuador als Sohn von Nate Saint geboren wurde und einem der Stammesangehörigen namens Mincaye, geboren ca. 1935, der seinen Vater getötet hat. Zwischen den beiden kam es zu einer innigen Bindung, die bis heute andauert.

Steve war 5 Jahre alt, als sein Vater der das Flugzeug flog und die vier anderen Missionare mit dem als gefährlich geltenden Stamm Waodani, auch bekannt als Auca, Kontakt aufnehmen wollten. Nach mehreren Monaten und Austausch von Geschenken mit den Eingeborenen wurden die fünf Männer mehrfach mit Speeren durchbohrt und mit Macheten zerstückelt. Steve fand heraus das drei dieser sechs Krieger noch am Leben sind und das Mincaye derjenige war, der seinen Vater getötet hat.Steve sagt, er habe den Kummer und den Schmerz nie verloren und seinen Vater nie vergessen, dennoch sind seine Familie und Mincaye enge Freunde geworden. Als Steve 9 Jahre alt war, reiste er das erste Mal in das Gebiet der Waodani.

Zwei Jahre nachdem die Missionare getötet wurden, gingen die Tante von Steve, Rachel und die Frau von Jim Elliot mit ihrer Tochter in den Dschungel um mit den Eingeborenen zu leben. Seine Tante empfand bis zu ihrem Tod 1994 tiefste Zuneigung zu den Waodani, was auch das Leben von Steve beeinflusste. Er besuchte seine Tante jeden Sommer. Als er 14 Jahre alt war, entschieden er und seine Schwester Kathy sich taufen zu lassen, in dem selben Wasser, an dem gleichen Ort wo ihr Vater getötet wurde. Nachdem seine Tante gestorben war, fragte ihn der Stamm ob er mit ihnen leben möchte. Steve und seine Familie lebten etwa eineinhalb Jahre bei ihnen im Dschungel. Für die Waodani war es aus dem Bösen was sie getan hatten, doch noch etwas gutes zu gewinnen.S teve sagte; ”Angesichts der Möglichkeit, die Geschichte neu schreiben zu können, ich wäre nicht bereit, sie zu ändern.”  Viele sind durch die enge Bindung zwischen Steve und Mincaye irritiert, sie können es nicht verstehen.

Es ist eine erstaunliche Geschichte von Wahrheit, Liebe und Vergeltung. Auch wenn der Tod seines Vaters schmerzhaft war, so hätte er die geheimnisvollen Waodani die in einer Welt der Steinzeit leben, nie kennengelernt. ”Mein Vater dachte, diese Leute waren so kostbar und speziell, dass er bereit war, für sie zu sterben.”
1997 reiste Mincaye das erste Mal in die USA um Steve bei seinen Auftritten zu begleiten, bis nach Amsterdam wo er im Jahr 2000 war.

2006 standen Steve und Mincaye Seite an Seite bei der Filmpremiere im AMC Theater am Times Square in New York.Mincaye sagte; ”Wir handelten schlecht, bis sie uns Schnitzereien ihres Gottes brachten und wir jetzt seiner Spur folgen.” Er wandte sich zum Christentum und wurde selbst Prediger und sah es als einen guten Weg.
Die Aucas waren ein gewalttätiger und mörderischer Stamm und hatten vorher nie Kontakt zur Aussenwelt. Heute sind sie friedlich und freundlich, müssen jagen, fischen und ernten, es gibt keine Zeit für Grausamkeiten. Von ihnen gibt es etwa nur noch 600.