True Story

Savior-Soldat der Hölle – amerikanisches Drama,Thriller,Kriegsfilm aus dem Jahr 1998.

Savior

Die wahre Geschichte – Drehbuchautor Robert Orr war in Bosnien-Herzegowina als Assistent eines Fotografen im Bosnienkrieg (1992-1995) tätig.Hierbei wurde er von realen Taten eines ehemaligen Fremdenlegionärs einem Scharfschützen inspiriert.
Er möchte zeigen wozu Menschen fähig sind,was in dem Krieg passierte,mehr als in den Abendnachrichten berichtet wurde.Wer sind die Guten und wer sind die Bösen ? Eines der charakteristischen Merkmale des Bosnienkrieges war,dass er ein persönlicher Krieg war,in dem sich gegenüberliegende,verfeindete Seiten oft einander kannten.Lange schwelende ethnische Spannungen,Nachbar gegen Nachbar,von der nationalistischen Rhetorik des Milosevic-Regimes und die schmerzhaften Erinnerungen an vergangene Delikte katalysiert.Persönliche Auseinandersetzungen zeigten die hässliche Seite dieses Krieges.Dies war ein Beitrag zu zahlreichen Greueltaten. „Ich bin Kroate,meine Frau Serbe.Vor dem Krieg machte dies keinen Unterschied.Jetzt…dumm.“ Der Film sei eine persönliche Perspektive auf den Bosnienkrieg,offenbart sowohl die kleinen Heldentaten sowie die verstörenden intimen Gewalttaten.Es sind menschliche Tragödien,die tragische Folgen eines Krieges sind.
In dem Vielvölkerstaat verschärften sich die Nationalitätenkonflikte.Besonders in der Autonomen Provinz Kosovo kam es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Serben und Albanern.Bereits im Frühjahr 1989 verhängte die Regierung in Belgrad den Ausnahmezustand im Kosovo.1991 brach Jugoslavien auseinander.Zuerst Slovenien und Kroatien dann auch Makedonien proklamierten ihre Unabhängigkeit und es kam zu Bürgerkriegen und militärischen Auseinandersetzungen.Es bekämpften sich die drei größten ethnischen Gemeinschaften,die in Bosnien lebten,die bosnischen Muslime,die bosnischen Serben und die bosnischen Kroaten.Kriegsverbrechen und ethnische Säuberungen wurden von allen Seiten während des Konflikts durchgeführt.
Hunderte von ausländischen Söldnern kämpften im Balkankrieg auf allen Seiten.Nur wenige haben politische Motive.So auch der deutsche Legionär Heinz Wiesenack,der auf der Seite der bosnischen Kroaten gegen die Serben kämpfte.Er sagte;“Ich habe die Schnauze voll,von allem wegzurennen,vor Problemen einfach zu kapitulieren.In diesem Jahr habe ich gesehen,was wirkliche Probleme sind.Da geht ein Moslem an die Front,die hier dicht an Gradacac verläuft,um sein Haus zu verteidigen,24 Stunden später kommt er zurück,sein Haus wurde von einer Fliegerbombe getroffen,seine Frau und zwei seiner drei Kinder sind tot.“
Heinz Wiesenack,damals 27 Jahre,ein Mann von 2.16 Meter Größe wollte sich den deutschen Behörden stellen.Doch es kam nicht dazu,in der Bar Metropol im nordbosnischen Srebrenica hielt er sich eine Pistole an die Schläfe und drückte ab.Er war Opfer eines Konflikts in dem er nichts verloren hatte und in den er wie die meisten ausländischen Söldner nur geraten war,weil er sich auf der Flucht vor sich selbst befand.Die meisten der etwa 500 Kämpfer in Kroatien und Bosnien sind kaputte Figuren.Geld verdienen sie nur wenig;etwa 100 Mark im Monat.Die „idealistischen Abenteurer“ zogen nicht aus ideologischen Antrieb in den Krieg,sondern um sich selbst aus irgendwelchen inneren Nöten zu befreien.In ihrem Leben ist irgendetwas zerbrochen,sie haben eine Niederlage erlitten oder einen Anfall von Schwermut,und so haben sie sich entschlossen,mit dem Tod zu spielen.Wenn sie nicht verwundet oder umgebracht werden,hauen sie nach zwei bis drei Monaten wieder ab.Das Grauen in diesem Krieg berührte auch Wiesenack;der blutüberströmte kroatische Mann,den serbische Soldaten an ein Scheunentor nagelten und sterben ließen,oder den Tod des 15-jährigen Dragan,eines Serben,den man ohne Grund vor seinen Augen hinrichtete.“Das ist wie bei einem Videospiel,wo du die Schatten,die sich auf dem Bildschirm bewegen,wegmachen musst.Es kommt darauf an das du zuerst schießt.“

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