True Story

The Other Side of Heaven – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2001.

The Other Side of Heaven

Das Drehbuch des Films basiert auf dem autobiografischen Buch „In the Eye of Storm“ von John H.Groberg.

John Holbrook Groberg, geboren am 17. Juni 1934 in Idaho Falls, Idaho. Es war die Zeit der Weltwirtschaftskrise, die Große Depression in den 1930er Jahren.
Er studierte an der Brigham-Young-Universität, einer Privatschule in Provo, Utah. Diese Universität wird betrieben durch „Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“, auch genannt LDS-Kirche oder Mormonenkirche. Diese Kirche hat weltweit 85.000 Missionare und über 15 Millionen Mitglieder.
Die Brigham-Young-Universität, BYU, ist die größte religiöse Universität und eine der größten privaten Hochschulen in den USA, mit 34.000 Studenten.

Er selbst fand zum Glauben durch seine Eltern und durch seine Erziehung. An dieser Universität lernte er 1952 ein Mädchen kennen, seine jetzige Frau Jean. Es war kurz nach dem Korea Krieg als er Missionar wurde und nach Tonga, Staat und Inselgruppe im Pazifischen Ozean, geschickt wurde. Mittlerweile 20 Jahre alt, seine Freundin in den USA, machte er sich auf den Weg nach Tonga. Bei der Anreise kam es zu einigen Schwierigkeiten, Streiks, Visa-Probleme und Probleme mit Booten. Er musste über Los Angeles nach Samoa, weiter nach Fidschi, bis er schließlich in Tonga angekommen war. Sein erster Einsatz als Missionar verschlug ihn auf eine entfernte und isolierte Insel, Niuatoputapo, die völlig von der Außenwelt abgeschnitten war, wo gelegentlich mal ein Boot anlegte.

Ihn plagten Mücken, ein Taifun fegte über die Insel und er war hungrig. Dort verbrachte er fast ein Jahr.Auf seiner Mission sah er einige Wunder unter den Gläubigen, die ihm auch sein Leben retteten. Als der Hurrikan die Insel traf, wurde die Insel verwüstet und er sah wie Menschen starben. Sein Begleiter auf der Insel, Feki Po’uha, der später Präsident auf der Insel Niue wurde, während Groberg Missionspräsident von Tonga war. Er besuchte weitere Inseln und betreute dort die Gemeinden, denen es an Einheit und Moral mangelte. Zu seinem Vorgesetzten hatte er wenig Kontakt. Während eines schweren Sturms wäre er fast ertrunken, als er aus seinem Boot fiel und sich völlig erschöpft retten konnte.

Einer Verlängerung seiner Mission stand er ablehnend gegenüber, er hatte diese verweigert. Nach seiner dreijährigen Mission flog er nach Hause wo er kurz darauf Jean Sabin heiratete. Sie hatte ihm Unterstützung gegeben und größtes Vertrauen geschenkt, es war das Mädchen das auf seine Rückkehr wartete. Gemeinsam haben sie 11 Kinder und 33 Enkelkinder. Groberg erhielt einen Bachelor-Abschluss und diente fünf Jahre als Bischof in Idaho Falls. Kurze Zeit später wurde er wieder nach Tonga berufen um dort als Missionspräsident zu arbeiten. Der erste Sohn der Grobergs wurde in Tonga mit einem Nierenfehler geboren. Für die Behandlung musste das Kind nach Utah, wo es von den Großeltern betreut wurde.

1969 war Grohberg Regionalvertreter im Süd-Pazifik. Ab 1976 wieder in den USA, übernahm er Aufgaben der Kirche, war für die Missionsarbeit der Missionare in Kambodscha und der Latino-Bevölkerung zuständig. 2005 nach viel Ehre und Auszeichnungen wurde John H.Groberg ehrenhaft aus seinem Dienst entlassen, war jedoch noch bis 2008 unter dem Emeritus-Status als pensionierter Bischof in Idaho Falls tätig. Groberg ist ein Eagle Scout und Empfänger des Distinguished Eagle Scout-Award.