True Story

Trade – Willkommen in Amerika – amerikanisch-deutsches Drama, Thriller aus dem Jahr 2007.

Trade Willkommen in Amerika

Der Film beschäftigt sich mit Themen moderner Sklaverei, Sex-Sklaverei, Zwangsprostitution und internationalen Menschenhandel.

Der Film basiert auf einem Artikel „The Girls Next Door“ des Journalisten Peter Landesman, der am 25. Januar 2004 im New York Time Magazine erschienen ist. Die darin angegebene Zahl von „vielleicht Zehntausenden“ Mädchen, Frauen und Jungen, die gegen ihren Willen in den USA als Sexsklaven festgehalten werden.

Der Artikel – „The Girls Next Door“ – Ein Haus, etwas abseits gelegen in der West Front Street in Plainfield, New Jersey. Man sah dort junge Mädchen, die einmal in der Woche im Supermarkt Süßigkeiten und Limonade kauften und danach wieder in das Haus gingen.
Sie waren alle sehr jung, sagten nur sehr wenig und baten auch niemanden um Hilfe. Vor dem Haus bemerkte man eine Menge an Autos, dutzende Männer kamen und gingen. Aber niemand wusste was hier wirklich passierte.
Im Februar 2002 durchsuchte die Polizei das Haus, in der Erwartung illegale Einwanderer und ein verstecktes Bordell zu finden.

Man fand 4 Mädchen im Alter zwischen 14 und 17, mexikanische Staatsangehörige ohne jegliche Dokumente. Sie waren keine Prostituierten, sondern Sexsklaven. Die Unterscheidung ist wichtig, weil sie nicht für einen Lohn arbeiten, sie waren Gefangene der Menschenhändler. Die Mädchen waren bleich, erschöpft und völlig unterernährt. Sie hausten unter unmenschlichen Bedingungen, alles war heruntergekommen und sehr schmutzig. Durch eine Strafverfolgungsbehörde stellte sich heraus, dass es dutzende solcher Häuser in Großstädten gibt, wo minderjährige Mädchen und junge Frauen aus mehreren Ländern gefangen halten werden. Aus Osteuropa oder Lateinamerika werden sie über Mexiko in die USA gebracht, mit einem Versprechen von regulärer Arbeit und einem besseren Leben. Viele wurden entführt oder von ihren verarmten Familien verkauft.

An der US-mexikanischen Grenze werden diese Mädchen schon verkauft und zum Sex gezwungen. Versuchen sie zu fliehen, schlägt man sie oder droht sie zu töten.
Ein US-Gesetz „Trafficking Victims Protection Act“ besagt, wenn alle betroffenen Länder keine erheblichen Anstrengungen unternehmen um dieses zu unterbinden, drohe man mit Sanktionen. Personen die Sextourismus betreiben oder Sex mit Kindern haben drohen bis zu 30 Jahren Haft. „Nur wenn die Stimmen der Opfer gehört werden, kann sich etwas ändern.“ Amnesty International.