True Story

Black’s Game-Kaltes Land – isländischer Thriller aus dem Jahr 2012.

black's game

 

Der Film beruht auf wahren Begebenheiten. Black’s Game folgt dem Aufstieg und Fall des isländischen Drogenimperiums, konzentriert sich auf den Drogenhandel der isländischen Hauptstadt Reykjavik. So wird beispielsweise erwähnt; „Dieser Scheiß ist wirklich passiert“. Der Film basiert auf einem Buch des Autors Stefan Mani und dieser sagt, dies alles beruht auf wahren Ereignissen, aus bekannten Berichten über Verbrechen in Island. Und fast ohne Ausnahme sind die meisten dieser Fälle noch ungeklärt.

Ich habe einen Freund aus der kriminellen Unterwelt, ein guter Freund, der damals eine große Nummer in der Unterwelt war. Wir fuhren immer mit einem dicken BMW durch die Stadt. Er erzählte mir Geschichten, zeigte mir Dinge in seinem kriminellen „Disneyland“. Ich hing eine Weile mit Leuten ab, mit denen man sich normalerweise nicht abgeben sollte. Sie zeigten mir Dinge, die ich besser nie erfahren hätte. Es ist nicht gut Dinge zu wissen, über die nur wenige Leute eingeweiht sind. Denn wenn einer dieser Leute mal auspackt, dann werden alle Mitwisser automatisch zu Verdächtigen. Ich lernte viel über gewisse Sachen.

Ich hing mit gefährlichen Leuten ab, an den falschen Orten, aber vielleicht zur richtigen Zeit. Es hätte alles schlimmer kommen können. Ich erfuhr viele Dinge, die man besser gar nicht wissen sollte. Scheiße ! Black’s Game. Von allen Figuren im Buch ist Tóti der realste Charakter. 90 Prozent der Figur basieren auf einem Typen, mit dem ich früher mal abgehangen habe. Er war aber kein Krimineller. Ich war fasziniert von ihm. Dagný, eine andere Figur im Roman, basiert auf einem Mädchen welches sich das Leben nahm. Sie ist schon lange tot, daher ist es toll das sie durch Maria Birta wieder zum Leben erweckt wurde. Die Welt in meinem Buch ist in der Realität noch viel schlimmer. Ich habe sie geschönt. In Wahrheit ist sie viel hässlicher und deutlich unglaubwürdiger. Im echten Leben geschehen immer wieder Dinge, die man in meinem Roman unglaubwürdig finden würde.

Die wahren Ereignisse sind Berichten zufolge ein Banküberfall, Versicherungsbetrug, die Entwicklung des Drogenhandels, lokalem Menschenhandel und die größte Drogenrazzia in der Geschichte des Landes. Das kleine Land mit etwa 326.000 Einwohnern hat sich das Ziel gesetzt eine drogenfreie Gesellschaft zu werden. Die Realität sei jedoch weit davon entfernt. Seit Anfang der 90er Jahre ist der Konsum sowohl von Cannabis als auch von anderen Drogen wie zum Beispiel Ecstasy am zunehmen. Studien belegen, eine davon im Jahr 1997, dass etwa 30 Prozent der 17-jährigen und eine Studie 1998, das etwa 23 Prozent der 19 bis 20-jährigen Erfahrungen mit Cannabis haben. Durch die klimatischen Bedingungen erfolgt der Cannabisanbau unter Lampen oder wird eingeschmuggelt. Die Höchststrafe für Drogendelikte in Island beträgt 10 Jahre Haft.