True Story

Savage Messiah – Kanadischer Thriller aus dem Jahr 2002.

Savage Messiah

Der Film basiert auf realen Ereignissen in den 1980er Jahren in Kanada. Roch (Moses) Thèriault (16. Mai 1947 – 26. Februar 2011), war Anführer einer kleinen religiösen Gruppe in Ontario. Zwischen 1977 und 1989 hielt er die Herrschaft über 12 Erwachsene und 22 Kinder. Er selbst hatte 26 Kinder gezeugt und hatte 9 Frauen als Konkubinen. Er war selbsternannter Prophet.

Er schaffte es eine Gruppe von Menschen zu überzeugen, ein besseres Leben zu führen, ein gesunder Lebensstil, Einheit, Gleichheit und vor allem frei von Sünden zu leben.
Diese Gruppe von Menschen verließen ihre Häuser und Arbeitsplätze um nach seinen Ansichten zu leben. Sie wurden mehr und mehr von ihm ausgebeutet. Mitglieder durften nicht ohne seine Erlaubnis miteinander reden oder Sex haben.

Er glaubte an das Ende der Welt und man müsse sich darauf vorbereiten.
Sie bauten sich ihre eigene kleine Gemeinde. In den 1980er Jahren bestand die Gruppe aus fast 40 Personen, alle gekleidet mit Tuniken, einer Art Einheitskleidung. Moise war ein charismatischer Führer, dies wurde von keinem der Mitglieder in Frage gestellt. Für den Lebensunterhalt sammelten sie Geld und verkauften Backwaren. Brachte ein Mitglied nicht genügend Geld ein, wurde es hart bestraft.
Seine Strafen waren extrem, wollte eine Person die Gemeinde verlassen so drohte er mit einem Gürtel oder dem Hammer.

Die Strafen reichten von Brechen der Beine mit einem Vorschlaghammer, sich auf einen heißen Ofen zu setzen, tote Mäuse zu essen, oder sich mit Kot zu beschmeißen. Ein Schüler sollte sich seine Zehen mit einer Drahtschere abschneiden, um seine Loyalität zu beweisen. Andere Kinder wurden sexuell missbraucht, über ein Feuer gehalten, an Bäumen gefesselt, während andere mit Steinen auf sie warfen. Ein Säugling wurde bei einem Schneesturm ausgesetzt, es starb an Unterkühlung.
Thèriault war überzeugt, alle von ihren Sünden zu befreien, durch Reinigung und Sitzungen, wo alle Mitglieder nackt sein mussten.

Er wäre ein heiliges Wesen und führte auch Operationen bei kranken Mitgliedern durch. Er injizierte eine 94% Ethanol-Lösung in die Mägen, führte Beschneidungen durch. Eine Frau litt an einer Magenverstimmung, er legte sie nackt auf einen Tisch, schnitt ihr den Bauch auf und riss ihr die Darmschleimhaut aus dem Körper. Andere Mitglieder mussten dies zu nähen und man steckte ihr einen Schlauch in den Hals. Die Frau starb am nächsten Tag. Er öffnete ihren Schädel mit einer Säge und die anderen männlichen Mitglieder sollten in diese Öffnung masturbieren.

Einer weiteren Frau hielt er einen Schweißbrenner in die Genitalien, rammte ihr eine Injektionsnadel in den Rücken und entfernte gewaltsam acht ihrer Zähne. Die Frau floh aus der Gemeinde, kam aber zurück. Er schnitt ihr einen Finger ab, danach musste sie ihre Hand flach auf den Tisch legen, diese er dann mit einem Jagdmesser durchstoßen hat. Danach amputierte er den ganzen Arm.
Einer anderen Frau schnitt er Teile der Brust ab und schlug sie mit einer Axt. Sie floh und kontaktierte die Behörden. Er wurde verhaftet und zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.
Im Jahr 2011 fand man Thèriault tot in seiner Zelle. Sein Zellengenosse hat ihn erstochen und rief danach; „Das Stück Scheiße ist nun weg“.