True Story

Romasanta – Im Schatten des Werwolfs – spanisches Drama, Horrorfilm aus dem Jahr 2004.

Romasanta-im schattendes werwolfs

Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Manuel Blanco Romasanta, ein fahrender Kaufmann der spanischen Region Galizien, im Nordwesten Spaniens. Im Jahr 1852 wurde er wegen Mordes an 15 Menschen angeklagt, einschließlich Barbara Garcias Schwestern und deren Kinder.

Romasanta sagte aus, dass er und ein Mann namens Antonio gemeinsam tatsächlich als Werwölfe getötet hätten. Die wahre Existenz und Identität Antonios konnte jedoch nie bewiesen werden. Nach Erhalt eines Briefes von Professor Phillips, der besagte, dass Romasanta an Lykanthropie leidet, änderte Königin Isabell ll. das Todesurteil in eine lebenslange Haftstrafe. Über eine Identität eines Herrn Phillips ist nichts weiter bekannt, so nimmt man an das es sich um den französischen Arzt Joseph-Pierre Durand de Gros handelte der unter dem Pseudonym Dr.Phillips arbeitete. Während Romasanta nun auf eine vollständige Begnadigung wartete, starb er auf ungeklärte Weise im Gefängnis.

Lykanthropie oder Zooanthropismus ist die Wahnvorstellung eines Menschen, der glaubt sich in ein Tier verwandeln zu können. Es ist ein seltenes Symptom bei psychischen Erkrankungen. Der Begriff wird gelegentlich auch im Zusammenhang mit Vampirismus verwendet. Manuel Blanco Romasanta (*18. November 1809 – †14. Dezember 1863) ist Spaniens erster dokumentierter Serienmörder. Im Jahr 1853 gab Romasanta zu, 13 Morde begangen zu haben. Er behauptete er sei dafür nicht zuständig, da über ihm ein Fluch liege und er sich in einen Werwolf verwandelte.

Geboren in Regueiro, Provinz Ourense, hielt man ihn bis zu seinem sechsten Lebensjahr für ein Mädchen. Weil er lesen und schreiben konnte, sehr selten für diese Zeit, nimmt man an das seine Familie sehr wohlhabend war. Als erwachsener Mann arbeitete er als Schneider. Berichten nach war er ein sehr kleiner Mann, zwischen 1,37m und 1,49m. Nach dem Tod seiner Frau im Jahre 1833 wurde Romasanta ein Verkäufer und Lieferant jeglicher Waren, zunächst in Esgos und später in ganz Galizien und Portugal. Außerdem brachte er Reisende über die Berge, was ihm ermöglichte seinen Handel zu betreiben.

Im Jahr 1844 fand man die Leiche von Vicente Fernández, dieser schuldete Romasanta Geld und somit sprach man ihn für schuldig. Er wurde in Abwesenheit zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Um dem zu entfliehen begab er sich mit falschem Pass und Namen in ein kleines Dorf. Er half bei der Ernte, arbeitete als Koch und an einem Spinnrad, was die Männer des Dorfes dazu bewegte in ihm einen verweichlichten Mann zu sehen. In den folgenden Jahren verschwanden Frauen und Kinder. Das Verschwinden war nicht sofort aufgefallen, erst als man bemerkte das Romasanta Briefe an Familien schrieb die sie ihm diktierten und er Kleidung der Opfer verkaufte. Außerdem verkaufte er Seife, wo man später herausfand, er hatte sie selbst hergestellt, indem er das Fett der Opfer dafür nahm – eine Seife aus menschlichem Fett. Romasanta hatte die Frauen und Kinder getäuscht, er sagte sie können mit ihm reisen und somit konnte er sie töten.

In seiner Verteidigung behauptete er an Lycanthropie zu leiden. Ärzte fanden keine Ursachen und Motive für sein Verhalten. Er sei pervers, zu allem fähig, kühl und ohne Güte, aber auch gut gebildet. Die Opfer wurden regelrecht geschlachtet und man befand ihn für schuldig. Romasanta litt demzufolge an einer Antisozialen Persönlichkeitsstörung.
Er starb im Gefängnis, die Einheimischen sagten er wäre an einer Krankheit gestorben, es gibt aber auch ein Gerücht das er von einem Wachmann erschossen wurde.