True Story

Slaughter – amerikanischer Horrorthriller aus dem Jahr 2009.

Slaughter

Der Film basiert bzw. wurde inspiriert von der Bender-Family, auch bekannt als The Bloody Benders. Diese war eine vierköpfige Familie, die zwischen 1871 und 1873 in den Wäldern von Kansas ihnen wohlhabend erscheinende Reisende töteten und ausraubten.

Die Familie hatte ein Grundstück erworben. Sie bauten ein Haus, errichteten eine Scheune und legten eine Koppel an. Man verfügte über einige Tiere, einem Gemüsegarten und einer kleinen Obstplantage. Zur Familie gehörten der 60-jährige deutschstämmige John Bender (John Flickinger, deutscher oder niederländischer Abstammung), seine Frau, sowie ihr 27-jähriger Sohn John Junior und die 24-jährige Kate. Seine 55-jährige Frau wurde als sehr unfreundlich beschrieben, die Nachbarn nannten sie eine Teufelin. Kate hingegen soll sehr gepflegt und attraktiv gewesen sein.

Es bestehen jedoch Zweifel, ob die vier Personen tatsächlich alle in den behaupteten Verwandtschaftsverhältnissen zueinander standen. Die Benders betrieben in ihrem Blockhaus eine Gastwirtschaft, einen Kramladen und verkauften einige Lebensmittel. Der hintere Teil des Hauses war der Wohnbereich und der vordere, bestehend aus einem Raum, der Geschäftsbereich. Wenn beim Verkauf von Lebensmitteln ein potentielles Opfer erschien, flirtete Kate mit diesem und überredete es so, zum Essen zu bleiben. Dabei wurde der Gast mit dem Rücken zu dem den Raum teilenden Vorhang platziert und während des Essens von John oder John Junior mit einem Schmiedehammer erschlagen. Mittels einer Falltür hatte man sich der Leiche schnell entledigt. 1871 fand man die Leiche eines Mannes, namens Jones. Sein Schädel war gespalten und ihm wurde die Kehle durchgeschnitten.

Im Februar 1872 fand man zwei weitere männliche Leichen, die die gleichen Verletzungen aufwiesen. Zuletzt verschwand Anfang März 1873 der in der Gegend sehr bekannte Arzt William H. York, nachdem er seinen Bruder besucht hatte. Sein Bruder ein Offizier, Colonel York traf zwei andere Reisende die in der Hütte der Benders mißtrauisch geworden waren und diese mit gezogenen Revolvern verließen. Am 5. Mai brach der Colonel zusammen mit Freiwilligen, eine Art Bürgerwehr, zur der Gastwirtschaft auf. In der Hütte fand man eine Falltür, im Garten entdeckte man Gräber, man fand Überreste von neun Männern, einer Frau und eines kleinen Mädchens.

Von einigen der Ermordeten konnte die Identität nie geklärt werden. Man weiß nicht wer diese Personen waren. 1884 wurde berichtet, dass John Flickinger Selbstmord begangen haben soll. Dies konnte man jedoch nicht beweisen. Die Familie sei beim Eintreffen des Trupps bereits geflohen gewesen. Erst im Jahr 1909 erzählte einer der Männer, dass man die Benders sehr wohl noch angetroffen und gelyncht habe. Man habe sie derart grauenhaft bestraft, dass sich anschließend alle Beteiligten geschworen haben, niemals darüber zu reden. 1910 bestätigte ein anderer Beteiligter,unabhängig davon, diese Aussage. Beide gaben an, das die verstümmelten Leichen der Benders in einen Brunnen geworfen worden seien. Gefunden wurden diese Leichen jedoch nie. Viele Geschichten besagen, das die Bürgerwehr alle erschossen habe, außer Kate, die sei bei lebendigem Leibe verbrannt.