True Story

Broken – Keiner kann Dich retten – britischer Thriller aus dem Jahr 2006.

Broken keiner kann dich retten

Der Film wurde inspiriert von dem Serienmörder Robert Hansen, der in Alaska in den 1970er und 1980er Jahren zahlreiche Morde an jungen Frauen begangen hat.

Robert Christian Hansen, geboren 1939 in Estherville, Iowa. In seiner Kindheit und Jugend beschrieb man ihn als ruhigen Einzelgänger. Zu seinem dominanten Vater hatte er eine eher gestörte Beziehung und man hatte ihn in der Schule häufig wegen seiner Akne und seines Stotterns gemobbt. Sein Interesse galt der Jagd was er als Hobby betrieb und die ihm als Zuflucht diente. 1960 heiratete er und noch im selben Jahr wurde er wegen Brandstiftung zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Seine Frau trennte sich von ihm.

In den nächsten Jahren wurde er mehrfach wegen Diebstahls inhaftiert. 1963 heiratete er erneut und wurde Vater von zwei Kindern. 1967 zog die Familie nach Anchorage, Alaska, wo später auch die Mordserie begann. 1983 entkam ihm die 17-jährige Prostituierte Cindy Paulson. Sie traf auf einen Polizisten und berichtete das sie von einem rothaarigen, pockennarbigen Mann mit Handschellen gefesselt und mit einer Waffe gezwungen wurde mit zu seinem Haus zu fahren. Es war eine genaue Beschreibung die auf Robert Hansen deutete. Sie musste sich ausziehen und wurde mehrfach vergewaltigt. Hansen fügte ihr unerträgliche Schmerzen zu indem er sie in die Brustwarzen biss und ihr einen Hammer in ihre Vagina rammte, dabei war sie an einem Pfahl im Keller gefesselt. Als Hansen mit ihr mit seinem eigenen kleinen Flugzeug in die Wälder fliegen wollte, gelang es ihr am Flughafen zu entkommen.

Hansen war Mitte 40 und lebte mittlerweile 17 Jahre in Anchorage. Er war dort Eigentümer eine gut gehenden Bäckerei. Die Polizei konfrontierte ihn mit den Vorwürfen. Er reagierte heftig darauf, sagte er habe diese Frau nie gesehen und man könne keine Prostituierte vergewaltigen. Hansen konnte ein Alibi vorweisen, er habe mit zwei Geschäftsleuten gegessen, was diese auch bestätigten.Demzufolge kam es zu keiner Verhaftung, der Verdacht blieb jedoch.Später wurden die Geschäftspartner noch einmal befragt und als sie erfuhren das er unter Mordverdacht steht, gaben sie zu am besagten Abend nicht bei ihm gewesen zu sein.

Bereits 1980 fanden Bauarbeiter eine Frauenleiche. Ihr Leichnam war teilweise von Bären gefressen worden, man konnte aber noch erkennen das sie erstochen worden war. Noch im selben Jahr fand man die Leiche von Joanne Messina. 1982 fanden Jäger die Überreste der 23-jährigen Sherry Morrow, die als vermisst galt. Eine Obduktion ergab, dass sie durch drei Schüsse getötet wurde. Am Tatort fand man Patronenhülsen, die Hinweise auf ein Jagdgewehr gaben. In der Kleidung fand man keine Einschusslöcher, also muss die Frau bei der Erschießung nackt gewesen sein. Ein Jahr später fand man die Leiche der arbeitslosen Sekretärin Paula Golding. Die Polizei entschloss sich nun Hansen genauer anzusehen. Das FBI erstellte ein Täterprofil, welches genau auf Hansen zu traf. All seine Opfer waren Prostituierte und Stripperinnen, welche nicht sofort von jemanden vermisst wurden. Alle Opfer wurden in einem Wald gefunden und mit einem Jagdgewehr erschossen. Hansen wurde verhaftet, das Haus durchsucht und die Tatwaffe sowie diverser Schmuck sichergestellt.

Man fand auch eine Flugkarte in der alle “Ablageorte” eingezeichnet waren. Die Beweislast war erdrückend und als man ihm mit der Todesstrafe drohte, gestand er 30 Frauen entführt, vergewaltigt und 17 Prostituierte ermordet zu haben .Er führte die Ermittler zu 17 Grabstätten. Bis heute konnten nur 11 identifiziert werden. Ermittler gehen davon aus das es noch mehr waren. Diese Fälle sind immer noch nicht abgeschlossen. Hin und wieder ließ er ein Opfer frei. Andere mussten sich in den Wäldern nackt ausziehen, denen er einen Vorsprung gab und Jagd auf sie machte, um sie dann zu erschießen. 1984 wurde Robert Hansen zu 499 Jahren Gefängnis verurteilt.