True Story

Dear Mr.Gacy – kanadisches Drama, Thriller aus dem Jahr 2010.

Dear Mr. Gacy

Der Film erzählt die Geschichte zwei realer Personen, John Wayne Gacy, einem amerikanischen Serienmörder und Jason Moss, der im Rahmen seiner Diplomarbeit der Hochschule beschließt John Wayne Gacy, der inhaftiert ist, Briefe zu schreiben.

Jason Michael Moss (1975-2006), war ein amerikanischer Rechtsanwalt und Autor von „The Last Victim; A True-Life Journey into the Mind of the Serial Killer“, eine Abhandlung über seine Interviews mit inhaftierten Serienmördern. Moss wurde in Bethpage, New York, geboren. Sein Studium schloss er an der University of Nevada in Las Vegas ab. Er machte ein Praktikum bei den Bundespolizeibehörden US Secret Service und Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives. 2002 studierte er an der University of Michigan Law School. Während seines Studiums beschäftigte er sich mit einigen Mördern für seine Abschlussarbeit, John Wayne Gacy, Richard Ramirez, Henry Lee Lucas, Jeffrey Dahmer und Charles Manson.

Sein Buch sowie der Film beschreiben die eigene intensive Faszination von Serienmördern. Moss tastete sich dabei immer näher an sie ran, um etwas über ihre kriminellen Handlungen und Perversionen zu erfahren.
Moss sagte später, die stärkste Bindung hatte er zu Gacy. Er schrieb Briefe und es folgten regelmäßige Telefonate. Moss war fasziniert von Berichten und Zeitschriften des True-Crime-Genres und hat sich dem inhaftierten Serienmörder Gacy als Briefpartner angedient.

Es kam zu einem ausgedehnten Austausch und schließlich zu einer persönlichen Begegnung, im Jahr 1994, in der Todeszelle, bei der Moss, folgt man seinem Bericht, der unvorstellbaren Gewalt Gacys ausgesetzt war. Es war ein Treffen von Angesicht zu Angesicht. Gacy hatte Moss eingeladen ihn in seiner Todeszelle zu besuchen und es war ein Angebot was Moss nicht ausschlagen konnte.
Die Korrespondenzen zu den anderen Serienmördern waren eher von kurzer Dauer, sein Interesse und Besessenheit galt allein Gacy.
Für Moss, damals 18 Jahre alt, war es auch eine psychische Belastung. Er wollte diese Erfahrung machen und herausfinden, wie ein Serienmörder denkt. Wie manipuliert und kontrolliert er seine Opfer.

Jason Moss war mit Charlotte Moss verheiratet und arbeitete später als praktizierender Strafverteidiger. Am Morgen des 6. Juni 2006 tötete er sich selbst, im Badezimmer seines Hauses in Henderson, Nevada, mit einem Schuss in den Kopf. Das Datum für seinen gewählten Selbstmord, der 6.6.2006, ist reine Spekulation und angeblich war er so in seinem Buch vertieft, in dem er etwas über Satanismus schrieb.

John Wayne Gacy (1942-1994) war ein amerikanischer Serienmörder und Vergewaltiger, auch bekannt als Killer-Clown. Er wurde angeklagt wegen sexueller Nötigung und mindestens 33 Morden an Teenagern und jungen Männern, diese er zwischen 1972 und 1978 begangen hat. Gacy wurde am 10. Mai 1994 durch die Giftspritze hingerichtet. Man sah ihn als Psychopath und er zeigte keinerlei Reue für seine Verbrechen. In seiner Abschlusserklärung an seinen Anwalt vor seiner Hinrichtung sagte er, es wäre kein Verlust wenn man ihn töten würde um dies mit seinen Opfern auszugleichen und das der Staat nun ihn töten wolle. Es wird berichtet das er kurz vor der Hinrichtung sagte; „Leckt mich am Arsch.“