True Story

Der Exorzist – amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 1973.

Der Exorzist

Als Exorzismus wird in den Religionen die Praxis bezeichnet, vermeintliche Dämonen bzw. den Teufel, die in Menschen, in Tieren, in Orten oder in Dingen vermutet werden. Exorzismus ist nichts weiter als eine Besessenheit.
In der modernen Medizin spricht man vom Symptom einer organischen Krankheit oder einer psychischen Störung.

Im Film geht es um einen Exorzismus im Jahr 1949, eines anonymen amerikanischen Jungen, mit Namen Roland Doe, geboren 1936. Der Name ist hier nur ein Pseudonym. Die meisten Informationen über diesen Jungen, Ereignisse und angebliche Besessenheit fand man in einem Tagebuch des Priesters Raymond Bishop. Außerdem mehrere Zeitungsartikel und anonyme Berichte. Diese gab man später der Familie. Roland Doe hatte jedoch keine Erinnerung an seine Besessenheit.

Da der Film auf einem Buch basiert, sind dort Quellen zu finden wo von Augenzeugen die Rede ist. Einer der letzten noch lebenden war Fr. Walter Halloran, der sich später skeptisch äußerte, dass der Junge tatsächlich besessen war.
Roland war ein Einzelkind, 13 Jahre alt und hatte mehr mit Erwachsenen zu tun. Er sah sie als Spielkameraden.
Seine Tante schenkte ihm ein Ouija-Brett, ein Brettspiel was als harmloses Gesellschaftsspiel gedacht war. Später beschäftigten sich Okkultisten damit und verbanden eine dämonische Besessenheit und mit Einsetzen der Karten Hinweise auf eine spirituelle Bedrohung.

Als seine Tante starb, nimmt man an, dass Roland über das Ouija-Brett versucht hat seine Tante zu kontaktieren. Laut Aufzeichnungen begannen nun gewisse Aktivitäten.
Neun Priester und 39 andere Zeugen haben kirchliche Dokumente unterzeichnet. Die verängstigte Familie wandte sich an ihren Pastor. Laut seinen Berichten wurde der Junge medizinisch und psychisch untersucht.

Der Junge schlief und man nahm im Raum vibrierende Geräusche und Kratzgeräusche an der Wand wahr. Angeblich noch weitere seltsame Ereignisse. Das Exorzismus-Ritual hat man 30 mal über mehrere Wochen durchgeführt, mit Erfolg.
Spätere Untersuchungen bestätigen das man in den Aufzeichnungen stark übertrieben habe. Roland Doe war ein verwöhnter und gestörter Tyrann, er veranstaltete absichtliche Wutanfälle um Aufmerksamkeit zu bekommen. Er war einfach nur krank, psychische Erklärungen hierfür sind dissoziale Identitätsstörung, Tourette-Syndrom (Laute, Bewegungen, zucken, springen, schreien, Schimpfwörter), evtl. sexueller Missbrauch und Hysterie.