True Story

Die Schlange im Regenbogen (The Serpent and the Rainbow) – amerikanischer Horrorthriller aus dem Jahr 1988.

Die Schlange im Regenbogen

Als Inspiration für die ungewöhnlich fundierte Beschäftigung mit Voodoo, diente die Bestseller-Studie des Harvard-Wissenschaftlers Wade Davis. Der 1953 geborene Kanadier ist zudem Anthropologe, Ethnobotaniker, Autor und Fotograf. Seine Arbeit bezieht sich auf Kulturen vor allem in Nord-und Südamerika, insbesondere der Verwendung von psychoaktiven Pflanzen, diese eine Substanz enthalten um daraus Drogen zu gewinnen.

In seinem Buch schreibt er über Zombies. Er untersuchte haitianischen Voodoo und den Prozess wie jemand zu einem Zombie wird. Es ist eine erstaunliche Reise in die Geheimnisse des Voodoo, der Magie und der Zombiefication. Das Buch schildert den Fall eines Mannes namens Clairvius Narcisse der durch eine Kombination aus Medikamenten zu einem Zombie wurde. Ihm wurde ein Art Gift induziert. Hierbei handelt es sich um Tetrodotoxin das Gift eines Kugelfisches und Bufotoxin das Gift einer Kröte. Dies bewirkt bei einem Menschen ein Koma und die Darstellung eines Toten wird quasi nachgeahmt. Der Bokor, Zauberer, hatte ihm ein Pulver mit dem Tetrodotoxin verabreicht, somit fiel er in ein Koma, was dem Tod sehr nahe ist.

Er brach zusammen, ist „gestorben“ und wurde begraben. Er wurde exhumiert und man verabreichte ihm nun eine Dosis von einer Pflanze namens Stechapfel, um einen konformen Zombie-ähnlichen Zustand zu erreichen. Er arbeitete nun auf einer Plantage. Nach einigen Jahren starb der Plantagenbesitzer und Narcisse ging. Laut des American Scientist Interviews kam Narcisse nach 18 Jahren zurück in sein Dorf. Alle hatten ihn für tot gehalten.

Ihm gelang es ein paar Dorfbewohner und seine Schwester davon zu überzeugen das er es wirklich ist. Dieser Fall verwirrte viele Ärzte, weil sein Tod dokumentiert war und damals durch Ärzte festgestellt wurde. Man sagt Clairvius Narcisse sei der erste nachweisbare Mensch der in einen Zombie verwandelt wurde. Es wird erklärt, dass Narcisse eine der traditionellen Verhaltensregeln gebrochen hatte und man ihn als Strafe in einen Zombie verwandelte. Der Zauberer hatte ihm seine Seele genommen.

Es wird jedoch gesagt das sein Bruder hinter allem steckt, er wäre der Anstifter dieser Vergiftung gewesen weil sie sich über Land gestritten hatten. Nach seinem scheinbaren Tod und seiner Beerdigung am 2. Mai 1962, wurde aus der Pflanze Datura, Engelstrompeten, eine Paste hergestellt, die in bestimmten Dosen eine halluzinogene Wirkung hat, was zu einem Gedächtnisverlust führt, außerdem Taubheitsgefühl, verzerrte Sprache, Lähmungen und bis hin zum Versagen der Atmung. Es ist ein Zusammenspiel zwischen dem Einsatz verschiedener Medikamente und der Kultur von Haiti.

Der Bokor der ihn gezwungen hatte auf seiner Plantage zu arbeiten hatte ihm immer wieder diese Droge verabreicht. Als dieser nun verstorben war und die Verabreichung der Droge aufhörte, kam er schließlich wieder zur Vernunft. Er hatte dennoch Glück, im Gegensatz zu anderen die Hirnschäden erlitten hatten oder durch eine Hypoxie, Sauerstoffmangel, lebendig begraben wurden. Somit gelangte er wieder zu seiner Familie, man hieß ihn willkommen und er erzählte seine Geschichte die alle akzeptierten, weil sie glauben seine Erfahrungen resultieren aus der Macht der Voodoo Magie.

Die Mehrheit der haitianischen Bevölkerung glaubt an die physische Realität von Zombies. Die Zauberer kennen die Wirkung der Drogen und der Gegenmittel. Es ist offensichtlich das ein Mensch in eine Art Trance oder Rausch versetzt wird, die Willenskraft steuert, gefügig gemacht wird, aber auch Teile des Gehirns zerstört werden. Es gibt zahlreiche Gifte die man hier verwendet.