True Story

The Quiet Ones – britischer Horrorthriller aus dem Jahr 2014.

The Quiet Ones

Der Film basiert auf einem Experiment, Philip Experiment, das im Jahr 1972 von einem Parapsychologie-Forscherteam in Toronto, Kanada, durchgeführt wurde.

Es war ein sehr außergewöhnliches Experiment, mit dem Ziel einen Geist zu erschaffen. Eine Forschergruppe die von Dr. George Owen geleitet wurde, empfanden die Ergebnisse und den Verlauf des Experiments als sensationell. Es habe die bisherige Ansicht von Geistern weit übertroffen. Insgesamt bestand das Team aus acht Leuten, von denen keiner behauptete irgendwelche übernatürlichen Kräfte zu besitzen.

Das Team bestand aus Dr. Owen, seiner Frau, einer Frau die Vorsitzende einer Organisation für Menschen mit einem besonders hohem IQ war, einem Industrieplaner, zwei Buchhaltern, einer Hausfrau und einem Studenten der Soziologie studierte. Ein zusätzlicher Beobachter war ein Forscher namens Dr. Joel Whitton der an zahlreichen Sitzungen der Gruppe teilnahm.

Dieses faszinierende Experiment führte man durch, weil man herausfinden wollte, ob man allein durch eine Vorstellungskraft einen Geist erschaffen kann. Man stellte sich die Frage ob es wirklich Geister verstorbener Personen gibt, oder sind es doch nur lediglich Produkte der geistigen Einbildungskraft von Personen die diese Geister sehen. Es wird davon ausgegangen, darunter zahlreiche Forscher auf dem Gebiet des Paranormalen, dass Erscheinungen von Geistern und gewisse Poltergeist-Phänomene, wie unerklärliche Fußschritte, Objekte, Gegenstände die durch die Luft fliegen oder dem Zuknallen von Türen, einfach nur Produkte der menschlichen Einbildungskraft sind.
Nun war die Idee geboren es zu versuchen einen Geist zu erfinden, um dann vielleicht mit ihm zu reden oder gar Nachrichten von ihm zu empfangen oder andere paranormale Phänomene zu erzeugen.

Sämtliche Ergebnisse des Experiments wurden dokumentiert.
Das Team machte es sich nun zur Aufgabe einen nicht existenten fiktiven Charakter zu erfinden. Man schrieb eine Biografie von einer Person namens Philip Aylesford, dieser lebte im 16.Jahrhundert, war verheiratet und Unterstützer des Königs….
Es wurde auch eine Zeichnung angefertigt, wie man sich Philip, ihren Geist, vorstellte.
Im September 1972 begann die Gruppe mit ihren Sitzungen, sie diskutierten und meditierten um sich Philip vorstellen und ihn detailreicher visualisieren zu können. Mittlerweile ist ein Jahr vergangen, jedoch ohne Resultate, wobei einige etwas verspürten, was nicht als relevant betrachtet wurde.

Sie mussten ihre Vorgehensweise ändern, indem sie den Raum abdunkelten, gemeinsam an einem Tisch saßen, Lieder sangen und den Raum mit Bildern von Schlössern und allerlei antiken Gegenständen, alles was zur Zeitepoche des 16.Jahrhunderts passte, schmückten. Erstaunlicher Weise funktionierte dies, man bemerkte ein vernehmbares Klopfgeräusch. Man kommunizierte durch das Klopfen, einmal bedeutet Ja, zweimal bedeutet ein Nein. Bei weiteren Sitzungen kam es zu Phänomenen die wissenschaftlich nicht zu erklären waren, unter anderem das sich der Tisch verschob. Es schien der Gruppe als würde ein kalter Wind über dem Tisch wehen.

Es folgte der Höhepunkt des Experiments, eine Séance, die vor einem Publikum durchgeführt wurde, die dieses Experiment live mitverfolgen durften. Dies wurde gefilmt und durch die Filmcrew bezeugt. Es kam neben den Klopfgeräuschen zum ein und ausschalten des Lichtes, sogar erreichte man ein Schweben des Tisches, wenn auch nur von einem Zentimeter. Da dieses Experiment so erfolgreich war gab es weitere Experimente, mit anderen Personen und einem neuen fiktiven Charakter.

Einige sagen Geister existieren nicht, solche Dinge entstehen in unseren Köpfen und andere meinen das Unterbewusstsein sei dafür verantwortlich. Sie beweisen nicht, oder können in der Tat nicht beweisen, dass es keine Geister gibt. In jedem Fall beweisen uns die Experimente, dass übernatürliche Phänomene ziemlich real sind, zumindest subjektiv. Es gibt mehr Fragen als Antworten. Vieles bleibt unerklärlich und unbeantwortet.