True Story

Der Sturm (The Perfect Storm) – amerikanisches Drama aus dem Jahr 2000.

Der Sturm

Das Drama beruht auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte der Andrea Gail.

Die Andrea Gail war ein Fischereischiff das zum Schwertfischfang genutzt wurde.
Am 28. Oktober 1991 verschwand sie im Nordatlantik während eines starken Unwetters.
Am 21. September lief das Schiff von Gloucester, Massachusetts, zur Nordlandbank aus. Dies gilt als ein sehr gefährliches Gebiet für Kapitäne. An Bord befanden sich 6 Mann und Vorräte für ca. 40-50 Tage. Zur Besatzung gehörten Frank W. Tyne Jr., Robert F. Shatford, David Sullivan , Alfred Pierre, Dale R. Murphy und Michael Moran.

Wegen schlechter Fangergebnisse steuerte der Kapitän zum Flemish Cap, 560 Kilometer östlich von St.John’s, Neufundland.  Am 26. Oktober begann die Rückreise. Zwei Tage darauf, am 28. Oktober gerieten sie in ein schweres Unwetter, Windböen bis 150 km/h und bis zu 18 Meter hohen Wellen. Der Sturm war hier eine Besonderheit, der dementsprechend schwer war, da ein tropischer Wirbelsturm auf einen Hurrican traf und diese sich zu einem Sturm vereinigten. Aller Wahrscheinlichkeit nach kenterte die Andrea Gail und die Besatzung ertrank. Man fand nur das Rettungsboot, Tanks, Kleinteile und den Notfunksender am Ufer von Sable Island. Auf dem Weg von den Grand Banks in Neufundland nach Gloucester war der Schwertfischfänger 1991 direkt in das Zentrum eines Jahrhundertsturms geraten.

Nachdem ein abflauender Hurrikan über dem Atlantik auf zwei Schlechtwetterfronten getroffen war, hatte sich der größte jemals gemessene Orkan gebildet. Mit Windgeschwindigkeiten von 50 bis 80 Knoten fegte das Unwetter über den nur 20 Meter langen Kutter hinweg. Das unglaubliche Szenario: Die sechs Besatzungsmitglieder mussten mit  sehr hohen Wellen kämpfen. Coast Guards und Navy suchten mit mehreren Booten und einem Flugzeug über 30.000 Quadratkilometer nach dem vermissten Kutter ab.

Die zuletzt gemeldete Position des Schiffes war 180 Meilen Ost-Nordost vom kanadischen Sable Island. Elf Tage nach dem Unglück musste die Küstenwache ihre Suche aufgeben, aufgrund der Wetterlage und Wassertemperaturen von nur sieben Grad Celsius war die Aussicht, Überlebende zu finden, gleich Null. Die Suche wird am späten Abend des 9. November 1991 wegen der geringen Chance des Überlebens der Besatzung erfolglos eingestellt.