True Story

Voces Inocentes – Unschuldige Stimmen – mexikanisch-puertoricanisch-amerikanisches Kriegsdrama aus dem Jahr 2004.

Voces Inocentes-Unschuldige Stimmen

 

Der Film erzählt die Geschichte von Oscar Torres, der seine Kindheit mitten im Bürgerkrieg in El Salvador verbrachte. Diese war geprägt von Grausamkeiten und Schrecken in den 1980er Jahren. Er selbst sagt, diese Wunden heilen nie.

Er wurde in San Salvador geboren und hat den Krieg hautnah miterlebt. Es war ein täglicher Kampf ums Überleben, ein normales Leben als Kind war nicht möglich.
1986 floh er aus diesem Land, vor diesem Krieg und vor allem vor dieser Armee, da diese Kinder als Soldaten ausbildete und auch einsetzte.
Er ging in die USA, schaffte sein Abitur, studierte und zog später nach Los Angeles. Hier wurde er Schauspieler.

Eine Militärische Nutzung von Kindern, dies bedeutet; Kinder können unmittelbar an Feindseligkeiten teilnehmen, sogenannte Kindersoldaten, diese als Kämpfer, Spione oder als Boten eingesetzt werden. Oder sie können für einen politischen Vorteil verwendet werden, als menschliche Schutzschilder oder zu Propaganda-Zwecken. Die Koalition gegen den Einsatz von Kindersoldaten berichtet, dass der Einsatz von Kindern in militärische Kräfte und die aktive Beteiligung der Kinder in bewaffneten Konflikten weit verbreitet ist.

Der Bürgerkrieg in El Salvador (1979-1992), war ein Konflikt zwischen der Militär-geführten Regierung von El Salvador und der Farabundo Marti National Liberation Front (FMLN), einer Koalition bzw. Dachorganisation der fünf linksgerichteten Guerillatruppen. Dieser Bürgerkrieg dauerte mehr als 12 Jahre und war extrem gewalttätig. Es wurden Todesschwadronen eingesetzt und man verfügte über eine schwere militärische Ausrüstung.

Kindersoldaten wurden rekrutiert, Zivilisten wurden terrorisiert und angegriffen, sowie anderer Verletzungen der Menschenrechte.
Die USA haben zu diesem Konflikt beigetragen, indem sie große Mengen an Militärhilfe für die Regierung von El Salvador gaben, trotz erheblichem Widerstand der amerikanischen Öffentlichkeit.

Im Jahr 1990 begannen Friedensverhandlungen der UNO und 1992 kam es zu einer endgültigen Einigung und Beendigung des Konflikts. Eine unbekannte Zahl von Menschen verschwanden während des Bürgerkrieges und die UN berichtet, dass mehr als 75.000 Menschen getötet wurden.