True Story

Die Fährte des Grauens – amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2007.

Die Fährte des Grauens

Der Film thematisiert die Geschichte eines Krokodils, namens Gustave, ein menschenfressendes Krokodil in Burundi, mit einer Länge von über 6 Metern und einem Gewicht von einer Tonne.

Burundi, offiziell Republik Burundi, ist ein Binnenstaat in der afrikanischen Great Lakes Region, Südost-Afrika. Es ist eines der kleinsten Länder Afrikas und gehört zu den fünf ärmsten Ländern der Welt. Geschunden durch politische Unruhen, Bürgerkrieg, Völkermord an 200.000 Menschen, keine oder unzureichende Bildung und eine hohe Anzahl an HIV Erkrankten.

Gustave ist ein männliches Krokodil, ein Nilkrokodil.
Untersuchungen ergaben das diese Krokodile mit über 6 Metern Länge und einem Gewicht von 900 kg keine Seltenheit sind. Ihre aggressive Art macht sie sehr gefährlich, zudem sind sie aber auch sehr soziale Tiere. Sie verfügen über einen sehr leistungsfähigen Biss, dies ist einzigartig unter allen anderen Tieren. Ihre scharfen und konisch angeordneten Zähne bohren sich so tief in die Beute, sodass ein Entkommen unmöglich ist. Sie besitzen eine enorme Kraft und ziehen ihre Beute unter Wasser. Das Nilkrokodil ist eines der gefährlichsten Krokodile und ist jährlich für den Tod von Hunderten Menschen verantwortlich.

Gustave soll angeblich allein in Burundi an den Ufern des Ruzizi Flusses und am nördlichen Ufer des Tanganjikasees 300 Menschen getötet haben. Eine genaue Zahl lässt sich hier nicht sagen bzw. kann man es nicht überprüfen. Es ist auch die Rede von einem Mythos und vielleicht ist es auch nur dieser Mythos von einem menschenfressenden Krokodil, wovor sich die Menschen dort fürchten. Bislang ist dieses Krokodil nicht erfasst worden, daher ist eine genaue Länge und Gewicht unbekannt. Schätzungen nach soll es eine Länge von 6-7,5 Meter und ein Gewicht von 1000 kg haben. Das Alter wird auf 60 Jahre geschätzt, was bedeuten würde das es immer noch wächst. Das Krokodil soll auch einige Narben aufweisen, Einschüsse von drei Kugeln und eine Verletzung der rechten Schulter, wie es dazu kam ist unbekannt.

Wissenschaftler die Gustave studiert haben, behaupten das seine ungewöhnliche Größe und sein hohes Gewicht ihn bei seiner Fähigkeit behindere, die für die Art üblich, agile Beute zu jagen, wie Fisch, Antilopen und Zebras. Dies zwang ihn größere Tiere wie Nilpferde, größere Gnus aber auch Menschen anzugreifen. Es ist durchaus möglich, dass durch den Völkermord die Leichen in dem Fluss entsorgt wurden. Laut einer populären lokalen Warnung, soll er auch nur jagen ohne die Beute später zu fressen. Krokodile kommen mehrere Monate ohne Nahrung aus.

Man hatte versucht Gustave eine Falle zu stellen, den Wissenschaftlern blieben dafür nur zwei Monate, da sich das Land in einem Bürgerkrieg befand. Es wurde ein 9 Meter langer Käfig gebaut und am Fluss aufgestellt. Im Käfig wurden Infrarot-Kameras installiert und mehrere Köder angebracht. Einige kleinerer Krokodile gingen in die Falle, Gustave jedoch nicht. In ihrer letzten Woche, bevor sie das Land verlassen mussten, banden sie eine lebende Ziege in den Käfig. Man wartete Nacht für Nacht, aber ohne Erfolg.

An einem Abend war es sehr stürmisch, es regnete stark und am nächsten Morgen fand man den Käfig teilweise unter Wasser, die Ziege war verschwunden. Es wurde spekuliert das der steigende Pegel des Flusses dazu beigetragen hatte das das Krokodil mit der Beute entkommen konnte. Man weiß nicht was genau passiert ist. Da man das Land nun verlassen musste, bleibt dies auch ein Rätsel. Quellen zufolge von National Geographic war eine letzte gemeldete Sichtung von Gustave im Jahr 2008.