True Story

Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft – amerikanisches Drama aus dem Jahr 2009.

Hachiko

Es ist die Geschichte des berühmtesten japanischen Akita-Hundes Hachiko und dessen bedingungslose Treue zu seinem Herrchen, dem Universitätsprofessor Hidesaburo Ueno (1871-1925). Er war Agrarwissenschaftler und später Professor an der kaiserlichen Universität.

Hachiko, ein Akita-Hund, eine anerkannte Hunderasse aus Japan. Der Hund wurde am 10. November 1923 geboren. Ein großer, gut proportionierter Hund mit einer Körpergröße bis 70 cm und kräftigem Körperbau.
1924 nahm ihn sein Besitzer, der Professor, mit nach Tokio.
Von da an holte der Hund jeden Tag sein Herrchen vom Bahnhof Shibuya ab. Viele der Passanten kannten den Professor und seinen Hund. Während der Hund auf sein Herrchen sehnsüchtig wartete bekam er von den vorbeigehenden Menschen einige Leckereien. Als der Professor 1925 während einer Vorlesung an einer Hirnblutung starb, verließ seine Frau Tokio.

Hachiko wurde zu Verwandten gegeben, riss jedoch von dort aus und kam weiterhin jeden Tag zu einer festen Zeit zum Bahnhof, um dort auf sein Herrchen zu warten. Der frühere Gärtner des Professors kümmerte sich um den Hund. Anfangs betrachtete man Hachiko als Störenfried und duldete es stillschweigend.
Als 1928 ein neuer Bahnhofsvorsteher dort arbeitete, richtete er dem Hund eine kleine Ruhemöglichkeit ein.
Im gleichen Jahr erkannte ein früherer Student des Professors den Hund wieder und veröffentlichte mehrere Artikel. Er fand heraus das der Hund einer von nur noch etwa 30 reinrassigen Akita-Hunden war. Hachiko wurde zum Inbegriff des treuen Hundes. Die Achtung vor ihm erreichte seinen Höhepunkt, im Jahr 1934, als man eine Bronzestatue errichtete.

Am 8. März 1935 fand man Hachiko tot in einer Straße, nachdem er fast zehn Jahre auf sein Herrchen gewartet hatte. Man untersuchte den Hund und stellte fest das sein Herz mit Würmern befallen war. Eine Herzwurmerkrankung bei der der Erreger ein Herzwurm ist, welche durch Stechmücken hervorgerufen wird.
Sein Körper befindet sich heute präpariert im Nationalmuseum der Naturwissenschaften in Tokio.
Die Statue musste man im Zweiten Weltkrieg einschmelzen, jedoch 1948 fand eine Neuanfertigung ihren Platz.
Es ist heute der beliebteste Treffpunkt für Verabredungen am Bahnhof von Shibuya.