True Story

Savannah – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2013.

Savannah

Der Film basiert auf dem Buch „Ward Allen: Savannah River Market Hunter“ von John Eugene „Jack“ Cay Jr.. Die wahre Lebensgeschichte des legendären Ward Allen in der Zeit nach dem amerikanischen Bürgerkrieg in Georgia, geprägt von seiner tiefen Freundschaft zum ehemaligen Sklaven Christmas Moultrie und der Liebe zu seiner Frau.

Ward Allen wurde am 8. August 1856 in Savannah, Georgia, geboren. Er studierte in England Latein und Griechisch und lernte dort Sheakespeare kennen und lieben.
Er setzte sich Zeit seines Lebens für sinnvolle Jagdgesetze ein, die gerecht mit Jäger und Wild umgehen. Christmas Moultrie kam am Weihnachtstag 1863 auf die Welt. Er war das letzte Kind, dass in die Sklaverei auf der Mulberry Grove Plantage geboren wurde und verbrachte sein Leben mit Fischfang und dem Jagen. Im Alter wurde er in Savannah liebevoll „der Bürgermeister“ genannt.

Jack Cay schrieb die Geschichte von Ward und Christmas auf und gab sein Werk 1958 dem Madeira Club in Savannah. Ward Allen ist eine Legende an diesem wilden und wunderbaren Ort, dort wo der große Savannah River in das Meer mündet.
Er war ein Adliger, Sohn eines Großgrundbesitzers, hatte das Erbe ausgeschlagen und entschied sich stattdessen in Freiheit zu leben und Enten zu jagen, womit er sein Geld verdiente. Er wollte kein Leben auf einer Plantage, er entschied sich, weil er hier vollkommen glücklich war. Dies war seine Welt die er geerbt hat. Die Stadt wurde regelrecht überschwemmt mit Spekulanten und Opportunisten, alles drehte sich nur ums Geld.

Allen Ward besaß zwei ordentliche Jagdgewehre mit denen er die Enten jagte. Die erlegten Enten verkaufte er an Hotels in Savannah. Selbst nach einem Gesetzesentwurf, wo er es eigentlich nicht mehr durfte. Er war Hundetrainer seinesgleichen, sein Hund parierte.
Er schrieb mehrere Artikel über Geschichten in und um Savannah für die Zeitung Savannah Morning News. Er wurde aber auch mehrmals verhaftet und erhielt eine Bewährungsstrafe. Er ließ sich nichts gefallen und hatte hier und da vielleicht auch etwas überreagiert. Ein Bürger der Stadt forderte einen Polizisten auf, er solle ihn verhaften. Der Polizist antwortete, nur wenn er seine Waffe ziehen würde. Bei einer anderen Gelegenheit zog Ward Allen seinen Revolver aus dem Stiefel und schoss damit auf ein Gemälde. Es war das Porträt seiner Frau, wo er ganz sauber zwei Schüsse durch die Augen abfeuerte. Hier war es zuvor zu einem Streit gekommen.

Das Gesetz konnte Ward nicht davon abhalten weiter Enten zu jagen, jedoch den Köchen der Hotels, die seine Enten nicht mehr kaufen durften.
In einer Nacht im September 1927 im Alter von 70 Jahren fiel er aus seinem Boot und ertrank. Mag seltsam klingen, doch er konnte nicht schwimmen. Einige behaupteten er sei gesprungen. Der Sheriff hingegen meint, es war ein Unglück und kein Selbstmord. Allen Ward hätte nie seinen Hund hungrig zurückgelassen.

Die einst schöne Idylle am Savannah River ist Geschichte. Der Fluß wurde zu einem Kanal ausgebaut den heute Containerschiffe durchfahren.
Allen Ward war ein gebildeter Mann und Christmas Moultrie ein Mann der in die Sklaverei geboren wurde, ein freier Mann wird und beide zu besten Freunden und Geschäftspartnern wurden. Eine Geschichte die die innige Freundschaft der beiden erzählt.