True Story

44 Minuten: Die Hölle von Nord Hollywood (44 Minutes: The North Hollywood Shoot-Out) – amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 2003.

44 Minutes

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Die North-Hollywood-Schießerei war eine Auseinandersetzung zwischen zwei schwer bewaffneten und mit selbst gefertigten Körperpanzerungen geschützten Bankräubern Larry Eugene Phillips und Emil Matasareanu auf der einen, Polizeistreifen und SWAT-Spezialeinheiten des Los Angeles Police Department auf der anderen Seite am 28. Februar 1997. Es folgte der Überfall auf die Filiale der Bank of America.

Sie besaßen fünf illegal geänderte vollautomatische Gewehre; drei rumänische AKMS-Sturmgewehre (eine AK-47 Kopie), eine modifizierte HK91 und eine AR-15, außerdem zwei 9-mm Beretta-92-F-Pistolen, einen Revolver Kaliber 38 und ca. 3300 Schuss Munition in Stangen und Trommelmagazinen.
Sie trugen ihre selbstgemachten Körper-Rüstungen, sowie Metallplatten zum Schutz von lebenswichtigen Organen und hatten Phenobarbital zur Beruhigung genommen.
Beim Betreten der Bank wurde ein Streifenwagen auf sie aufmerksam und konnte somit Verstärkung anfordern. In der Bank zwangen sie den Manager den Tresor zu öffnen und feuerten 100 Schuss ab um Mitarbeiter und Kunden einzuschüchtern. Danach verließen sie die Bank und standen dutzenden Polizisten gegenüber.

Beide feuerten auf die Beamten und schossen panzerbrechende Munition in die Streifenwagen. Die Polizisten hatten nur ihre Standartpistolen und die von den Tätern getragene Körper-Rüstung war stark genug um diesen standzuhalten.
Mehrere Polizisten und Zivilisten wurden verletzt.
Mataseranu bestieg das Auto um zu fliehen. Phillips blieb außerhalb, um weiterhin zu feuern.

Jetzt traf auch das SWAT-Team mit automatischen Waffen ein.
Phillips trennte sich vom Fluchtfahrzeug und aufgrund einer Ladehemmung traf ihn eine Kugel, aber nur leicht verletzt setzte er sich die Pistole unter das Kinn und tötete sich selbst. Sein Komplize versuchte ein anderes Auto zu kapern, wobei man ihm mehrfach in die Beine schoss und er seinen Verletzungen erlag.
Seit diesem Vorfall sind ausgewählte Polizeistreifen mit halbautomatischen Gewehren ausgerüstet. Insgesamt rüstete man die Polizei mit einer stärkeren Feuerkraft aus.
2004 eröffnete das Museum des LAPD eine Ausstellung mit zwei lebensgroßen Schaufensterpuppen von den beiden Tätern, mit der Schutzausrüstung und ihren Waffen.