True Story

Lone Survivor – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2013.

Lone Survivor

Der Film basiert auf dem Buch Lone Survivor des ehemaligen US-Navy SEALs Marcus Luttrell, der in dieser Spezialeinheit während des Krieges in Afghanistan diente.

Marcus Luttrell, geboren 1975 in Houston Texas, ist der einzige Überlebende während eines Einsatzes in Afghanistan. Der Einsatz, die Operation Red Wings, fand vom Juni bis Juli 2005 statt. Das Team bestand aus vier Navy SEALs, Danny Dietz, Matthew Axelson, Michael P. Murphy und Marcus Luttrell.

Murphy führte den vierköpfigen Aufklärungstrupp. Dietz war für die Kommunikation verantwortlich, während Axelson und Luttrell als Scharfschützen agierten.
Die vier Männer wurden per Hubschrauber in einer abgelegenen Bergregion in der Nähe von Asadabad abgesetzt. Ihr Auftrag lautete den Taliban-Führer Ahmad Shah zu lokalisieren. Nachdem sie abgesetzt wurden trafen sie auf drei afghanische Hirten. Dabei hatte man in Erwägung gezogen diese drei Hirten zu töten, da man befürchtete das diese sie den Taliban verraten werden. Letztlich entschied man sich das sie keine Gefahr darstellen und man sie weiterziehen ließ.

Für die Navy SEALs ein Fehler, die als Zivilisten geglaubten Hirten alarmierten die Taliban. Die Soldaten zogen sich zurück, da sie damit gerechnet hatten. Kurz darauf kam es auch schon zum Angriff der Taliban. Diese waren weit überlegen, was die Anzahl der Männer betrifft. Es kam zu einem Feuergefecht, wobei Murphy, Dietz und Axelson getötet wurden. Marcus Luttrell hatte als Einziger überlebt.
Eine Rettungsaktion wurde eingeleitet. Dabei wurde ein Hubschrauber, Boeing-Vertol CH 47, ein zweimotoriger Transporthubschrauber von den Taliban mit einer Panzerabwehrwaffe abgeschossen. Alle Insassen an Bord, 16 Soldaten, kamen dabei ums Leben.

Marcus Luttrell war schwer verletzt und ihm gelang es sich zu verstecken. Hier wurde er von Paschtunen entdeckt und in ihr Dorf gebracht. Es gelang, ihn vor der Taliban zu verbergen, solange bis er von US-Truppen in Sicherheit gebracht wurde.
Die Einheimischen die ihn versteckten leben nach einem Ehrenkodex, Paschtunwali. Dies zählt zu den Stammesgesetzen, einer Schutzfunktion der Familie, des Stammes, der Nation und der Ehre. Darunter fällt auch die Gastfreundschaft, die es jemanden ermöglicht einen Unterschlupf zu finden und man ihm diese gewährt.
Man verständigte die nächste US-Basis und somit konnte Marcus Luttrell gerettet werden. Er wies eine Reihe von Brüchen auf, zahlreiche Wunden durch Granatsplitter und wurde durch einen Schuss der ihn getroffen hatte bewusstlos.

Zurück in den USA schrieb er sein Buch. Als er wieder bei Kräften war, kehrte er in den Dienst zurück und hatte 2006 einen erneuten Einsatz, diesmal im Irak.
2007 wurde er ehrenhaft entlassen, 2009 folgte eine Pensionierung aufgrund der medizinisch körperlichen Umstände. Im Jahr 2010 gründete er die Lone Survivor Foundation, eine Stiftung deren Ziel es ist, verletzte Soldaten zu unterstützen, therapeutisch zu begleiten und für die Familien da zu sein. Noch im selben Jahr heiratete er und wurde Vater eines Sohnes und einer Tochter.

Marcus Luttrell wollte unbedingt ein US-Navy SEAL werden. Schon im Alter von 14 Jahren wurden er und sein Bruder Morgan vom US-Army-Veteran Billy Shelton in der Nähe des Elternhauses trainiert, unter anderem Kraft und Ausdauer. Nach der High School besuchte er die Sam Houston State University. 1999 trat er den US-Marines bei, besuchte die Armeeschule und machte eine Qualifikation um ein US-Navy SEAL zu werden.