True Story

Gallows Hill – Verdammt in alle Ewigkeit – amerikanischer Horrorthriller aus dem Jahr 2013.

Gallows Hill

Der Film wurde von wahren Ereignissen inspiriert und bezieht sich dabei auf Gallows Hill, dem Galgenberg, bzw. auf die Hexenprozesse von Salem.
Die genaue Lage des real existierenden Galgenberges, wo man Hexen hingerichtet und begraben hatte, bleibt trotz vorhandener Gerichtsakten und Dokumenten bis zum heutigen Tag ein Geheimnis.

Der Historiker Charles Wentworth Upham erwähnt 1867 in seinem Buch „Salem Witchcraft“ das sich dieser Hügel der als Gallows Hill bekannt ist, in der Langdon Street in der Stadt Salem in Massachusetts befindet. Hierfür gibt es jedoch keine tatsächlichen Beweise um diese Schlussfolgerung zu unterstützen.
Die Hexenprozesse in Salem-Dorf, bei dem es heißt das im Januar 1692 die Tochter des Pfarrers Samuel Paris in Salem erkrankte. Daraufhin rief man den Arzt William Griggs, der behauptete auf dem Mädchen liege ein magischer Fluch. Seine Diagnose führte dazu, das 19 Frauen und Männer gehängt wurden. Ein Mann wurde zudem zu Tode gequätscht und weitere Personen starben im Gefängnis.

Das Leben der Bewohner änderte sich dramatisch. Um diese Ereignisse zu verstehen, muss man wissen, dass zu jener Zeit viele Menschen an den Teufel glaubten.
Zusätzlich kam es zu Rivalitäten zwischen Salem-Dorf und Salem-Stadt. Viele Menschen litten unter der Pockenepidemie und viele fürchteten sich vor den Angriffen der Indianer. Mehr als 150 Männer und Frauen saßen im Gefängnis. Ihre Namen waren von hysterischen Mädchen ausgerufen worden, die in ihnen die Ursache der Krankheit sahen.

Allen so Bezichtigten drohten Prozesse wegen Hexerei, worauf in Neuengland des 17. Jahrhunderts die Todesstrafe stand.
Die erste Frau die verurteilt und gehängt wurde war Bridget Bishop aus Salem. Fünf Männer und dreizehn Frauen wurden ebenfalls gehängt. Im Oktober 1692 stellte man das Hexengericht ein.
Ein neues Gericht entließ die anderen und begnadigte sie. Somit war es das Ende der Hexenprozesse von Salem. Die Menschen die gehängt wurden hatte man unter Folter zu einer Falschaussage gebracht. Insgesamt wurden 150 Verdächtige inhaftiert und weitere 200 der Hexerei beschuldigt.

Man ist sich nicht sicher wo sich dieser Galgenberg befindet. So wird erwähnt das der Sohn der Angeklagten Hexe Rebecca Nurse ein Boot ruderte um seine Mutter von dort wegzuholen um ihr ein würdevolles Begräbnis zu ermöglichen. Dort wo der Historiker den Hügel vermutete kann es nicht gewesen sein da es dort keinerlei Gewässer gab. Im Laufe der Jahre entdeckte man Briefe und Tagebücher von Historikern die einige Hinweise geben. Folgt man diesen Hinweisen, wäre der Hügel in der Proctor Street, da diese weniger steil war, um die Wagen auf denen sich die Verurteilten befanden besser hinauf zu bekommen. Andere hingegen meinen der Galgenberg sei am North River in einer Bucht gewesen.

Ein weiterer Anhaltspunkt über den Standort stammt aus dem Tagebuch von John Adams, der 1766 einen Ort namens „Witchcraft Hill“ erwähnte.
Man ist weiterhin bestrebt die tatsächliche Lage der Hinrichtungsstätte zu finden um die Gräber zu öffnen. Da diese Menschen eine angebliche Verbindung zum Teufel hatten wurden sie in sehr flachen Gräbern beigesetzt. Sollte man die Gräber finden hat man vor, diese umzubetten um sie christlich und würdevoll zu begraben.
Einer Legende nach hätten Nachfahren von den drei Gehängten Rebecca Nurse, John Proctor und George Jacobs die Leichen bereits umgebettet.