True Story

Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre – amerikanischer Horrorthriller aus dem Jahr 2003.

Texas Chainsaw Massacre

Der Film wurde von dem Serienmörder Ed Gein inspiriert.

Sein Vater war meist ohne Job und alkoholsüchtig. Ed und sein Bruder bezogen ständig Prügel vom Vater, während seine Mutter das wenige Geld das sie hatten sparte, dass sie in ihrem Laden durch Verkaufen von Lebensmitteln verdiente. Sie hingegen war eine religiöse Fanatikerin, was sie bewegte sich nicht von ihrem Mann zu trennen. Sie hatte den Kindern ständig aus der Bibel vorgelesen und sagte das alle Frauen, außer ihr, alles Huren sind. In der Schule wurde Ed von Mitschülern oft gehänselt, verspottet und geschlagen. Die Mutter schimpfte oft und die beiden Jungs durften die Farm nur verlassen wenn sie in die Schule gehen. Als 1940 sein Vater starb mussten sie ihre Mutter unterstützen. 1944 wüteten Buschfeuer wobei sein Bruder starb, beim Versuch dies zu löschen. Ein Jahr darauf starb seine Mutter und Ed fühlte sich allein gelassen. Seine einzige Freundin, seine weibliche Bezugsperson, war von ihm gegangen. Völlig auf sich allein gestellt kam es zu nächtlichen Ausflügen auf verschiedenen Friedhöfen.

Edward Theodore Gein (1906-1984) war ein Grab-und Leichenschänder. Seine Verbrechen beging er in und um seiner Heimatstadt Plainfield im Bundesstaat Wisconsin.
Öffentliche Bekanntheit erlangte er als Behörden entdeckten, das er Leichen von lokalen Friedhöfen exhumiert und daraus Trophäen und Erinnerungsstücke aus den Knochen und der Haut anfertigte. Er gestand zwei Frauen ermordet zu haben. Am 8. Dezember 1954 tötete Gein die 51-jährige Gaststätteninhaberin Mary Hogan in dem Ort Pine Grove, Wisconsin. Am 16. November 1957 entführte und ermordete er die 58-jährige Ladenbesitzerin Bernice Worden.

Er galt als Verdächtiger, da er bereits einen Tag zuvor in dem Laden war, sich erkundigte und eine Quittung bestätigte, dass er der letzte Kunde an diesem Tag gewesen ist. Als die Polizei am nächsten Tag sein Farmhaus überprüfte, fanden sie die Leiche von Bernice Worden. Diese hing mit den Fussgelenken gefesselt an einem Balken von der Decke und war ausgeweidet. Sie wurde enthauptet und aufgeschlitzt. Gein hatte die Innereien entfernt. Die Polizei stellte fest das sie zuvor erschossen worden war. Außerdem fand man mindestens 15 weitere Leichen, eine Sammlung von Körperteilen, wie Nasen, weibliche Geschlechtsorgane und Masken aus menschlicher Haut. Einige Schädel dienten ihm als Schüsseln. Er bewohnte nur einen Raum im Haus, welches völlig zugemüllt war.

Als man Gein festgenommen hatte gab er bei den Vernehmungen zu, kürzlich verstorbene Frauen, mittleren Alters ausgegraben zu haben, diese er mit nach Hause nahm und geschändet hatte. Aus deren Haut stellte er Kleidung her, trug diese und wollte sich so in eine Frau verwandeln. Laut Psychologen ist dies eine krankhafte Art des Transvestismus. Gein bestritt jedoch Sex mit den Leichen gehabt zu haben, weil diese nach seiner Aussage so schlecht gerochen haben.

Bei seinem Verhör wurde Gein vom Sheriff mit dem Kopf gegen die Wand gestoßen, was dazu führte das sein Geständnis für null und nichtig erklärt wurde. Zudem attestierte man eine Unzurechnungsfähigkeit und er somit nicht verhandlungsfähig sei. Man wies ihn in eine psychiatrische Anstalt ein, bis ein Arzt erklärte das er nun soweit sei einem Prozess beiwohnen zu können. In der Zwischenzeit brannte sein Haus nieder. Als man ihm das mitteilte, zuckte er mit den Schultern und sagte; „Gut so“. Man geht hier von Brandstiftung aus. Am 14. November 1968 begann der Prozess und Gein wurde wegen Mordes verurteilt. Da er aber immer noch als unzurechnungsfähig galt, kam er für den Rest seines Lebens in eine Nervenheilanstalt. Gein erkrankte an Krebs und starb 1984.