True Story

Yukon – Ein Mann wird zur Bestie – amerikanischer Abenteuerfilm, Biografie aus dem Jahr 1981.

Yukon Ein Mann wird zur Bestie

Der Film beruht auf der wahren Geschichte des Trappers Albert Johnson der durch die Royal Canadian Mounted Police gejagt wurde. Albert Johnson verstarb 1932. Er war ein Krimineller auch bekannt als The Mad Trapper of Rat River.

Die Polizei verfolgte und jagte ihn über 240 Kilometer im kanadischen Northwest Territory und dem Yukon Gebiet, einer ungezähmten Wildnis mit eisigen Temperaturen.
Albert Johnson kam am 9. Juli 1931 in Forest MacPherson, südlich des Mackenzie Deltas an. Er war etwa 35 Jahre alt und galt als wortkarger Einzelgänger, zudem von sportlich muskulöser Gestalt. Als Trapper stellte er Fallen auf um damit Tiere zu fangen und deren Pelze zu verkaufen. Jedoch hatte er sich nicht um eine Fanglizenz bemüht, er empfand dies als seltsam für jemanden der in und mit der Natur lebt. Er baute sich eine Hütte mit guter Sicht auf den Fluss.

Die Fangsaison war in vollem Gange als andere Trapper bemerkten das ihre Fallen manipuliert waren. Der Verdacht fiel auf Albert Johnson. Also beschlossen sie der Sache nachzugehen und näherten sich seiner Hütte. Als sie den Rauch aus dem Kamin sahen wussten sie er ist in der Hütte. Doch Johnson war nicht in der Stimmung um mit ihnen zu reden. Nach zahlreichen Versuchen ihn zur Rede zu stellen gaben sie auf und beschlossen zurückzukehren um Verstärkung zu holen.

Mit zwei Polizisten, Mounties und einem Zivilisten kehrten sie zu der Hütte zurück. Man klopfte an die Tür während sich Johnson mit einer Pistole verschanzt hatte. Ohne Vorwarnung fiel ein Schuss und verletzte Constable King. Nun folgte ein eiliger Rückzug, eine 20 Stündige Hundeschlittenfahrt, zurück nach Aklavik, um das Leben des Constable zu retten.

Am 4. Januar 1932 brachen 9 Männer mit 42 Hunden auf, um Johnson zu stellen. Die Männer positionierten sich und warfen eine Ladung Dynamit auf die Hütte. Es kam zu einer gewaltigen Explosion, Dach und Wände stürzten ein. Johnson überlebte, dank des abgesenkten und doppelten Bodens der Hütte, der eigentlich zur Isolation gegen die arktische Kälte gedacht war. Als man sich der Hütte näherte, eröffnete Johnson das Feuer. Es gab keinerlei Verletzte aber auch die verfahrene Situation konnte nicht gelöst werden.

Nach etwa 15 Stunden und Temperaturen von 40 Grad unter Null zogen sich die Männer wieder zurück nach Aklavik. Die Angelegenheit hatte sich bereits über Funk verbreitet, die erste Live-Berichterstattung einer Menschenjagd durch die Polizei. Am 14. Januar sandte man eine dritte Patrouille zu Johnson. Doch er war bereits geflohen. Am 30. Januar gelang es ihn zu stellen, dabei kam es zu einem Feuergefecht wodurch Constable Edgar Millen getötet wurde. Währenddessen hatte man die Spur erneut verloren und Johnson flüchtete weiter.

Er schaffte es Polizei-Posten zu umgehen und ins benachbarte Yukon-Territory zu fliehen, um in der Stille der Nacht einen steilen Gipfel zu erklimmen.
Albert Johnson schien kein gewöhnlicher Trapper zu sein, man war erstaunt über sein Durchhaltevermögen und seiner List. Es schien er sei wieder verschwunden, bis ein Inuit-Jäger Fußspuren entdeckte und dies den Mounties meldete. Je weiter sich Johnson entfernte desto größer wurde die Aufmerksamkeit. Hunderte von Menschen waren ihm auf den Fersen.

Aber Johnson wusste wie man in der Natur überlebt. Viele fragten sich wie er das schafft, er muss was richtiges essen und ein Feuer machen um seine Kleidung zu trocknen. Nun kam auch ein Flugzeug zum Einsatz um bei der Suche zu helfen. Der Pilot Wop May brauchte allerdings 9 Tage um die Spuren von Johnson zu entdecken. Aber so konnte man ihn ausfindig machen.

Es kam zu einem Feuergefecht bei dem Johnson getötet wurde. Nach seinem Tod berechnete man, das er allein in 3 Tagen eine Strecke von 140 km zurückgelegt hatte. Während seiner Flucht hat er kein Wort gesprochen. Es bleibt ein Rätsel wer dieser Johnson war und was ihn nach Kanada getrieben hatte. Ob er wirklich für die zerstörten Fallen verantwortlich war konnte nicht geklärt werden. Bei ihm fand man 2000 Dollar und etwas Gold.