True Story

Bloodsport – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1988.

Bloodsport

Der Film basiert auf den Erfahrungen von Frank W. Dux.
Der 1959 in Toronto, Kanada, geborene Frank Dux ist Kampfkünstler und Kampfchoreograph.

1975 gründete er seine eigene Schule „Dux Ryu Ninjitsu“, an der man Kampfsportarten wie Ninjitsu erlernen kann. Im Jahr 1980 veröffentlichte das Black Belt Magazine einen Artikel über seine Kampfkünste, der dem Film als Inspiration diente. In diesem Artikel schrieb man das ein Kumite-Wettkampf alle fünf Jahre an einem privaten Ort organisiert wird.

Kumite ist eine Wettkampf-und Trainingsform in japanischen Kampfkünsten und Kampfsportarten. In einem Wettkampf zweier Gegner stellt Kumite ohne vorherige Absprache die Techniken dar. Bei diesen Treffen ging es lediglich um eine Lernerfahrung.
Frank Dux nahm daran teil und gewann den Kampf. Dies war 1975, jedoch nicht wie im Film gezeigt in Hongkong, sondern in Nassau der Hauptstadt der Bahamas.
Diese Wettkämpfe sind umstritten, hierbei gibt es einige Kontroversen was die Vergangenheit von Frank Dux und seine Geschichten der Kumite betrifft. Er selbst nannte jedoch zahlreiche Organisationen die die Existenz der Wettkämpfe bestätigen. Darunter USA Martial Arts Hall of Fame, The Alliance und die Black Dragon Fighting Society oder Shinjimatsu im japanischen Yokohoma.

Frank Dux war von 1975 bis 1980 unbestrittener Champion beim Vollkontakt-Kumite und außerdem Inhaber von 16 Weltrekorden. Er ist Meister des Vollkontakt-Kumite, bei dem es keine Tabus gab und war ungeschlagen. Dies machte ihn weltweit bekannt. Das Actions Martial Arts Magazine schrieb über ihn, er sei eine lebende Legende. Da er auch durch seine Schule Kampfsport lehrte, brachte dies 25 regionale und nationale Kampfkunst-Weltmeister hervor, die er zudem coachte. Für seine Arbeit mit benachteiligten und behinderten Kindern erhielt er den California Youth Dragon Award. Er ist Mitbegründer der FASST, Focus Action Skill Strategie & Tacties, bei dem es um Problemlösungen, Prinzipien der Kampfkunst und nachhaltiger Lösungen geht, diese er grundsätzlich einzelnen Personen vermittelt, die sich selbst und damit auch die Gesellschaft verändern können, sei es bei Aggressionen oder dem Drogenmissbrauch.

Frank Dux ist der älteste Sohn von Holocaust-Überlebenden. In den frühen 1960er Jahren zog seine Familie in das San Fernando Valley, einem Mekka für Kampfsport, führenden Meistern und Wettbewerbern. So kam er zum Kampfsport was ihn bewegte sich nicht auf irgendeine Stilrichtung zu fixieren. Für ihn galt das was Bruce Lee als „Reinheit und Tradition“ bezeichnete. Victor Moore, vierfacher Weltmeister im Karate, sagte damals, Frank sei groß und körperlich gut entwickelt. Für Frank war es ein verzweifelter Versuch um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, um einen Lehrer zu finden.
Allein von 1975 bis 1980 nahm er an 329 Wettkämpfen teil. Heute ist er immer noch Inhaber von 4 Weltrekorden.

Diejenigen, die glauben, dass das Kumite nur eine fanatische Übertreibung war, sollten 30 Jahre später auf die Mixed Martial Arts Käfig-Kämpfe schauen. Kumite war im Wesentlichen die Geburtsstunde zum heute öffentlich anerkannten MMA. Es gibt keine Möglichkeit jedes einzelne Detail das mit der Geschichte verbunden ist zu überprüfen. Es gibt genügend grundlegende Fakten diese man, bevor man sie veröffentlichte, überprüft hat.
Andere Kampfsportler konnten gewisse Fakten ebenfalls bestätigen. Dux habe nicht ohne Grund den schwarzen Gürtel und mehrere Weltrekorde. Er beherrscht mehrere Kampfsportarten, darunter einige sehr ungewöhnliche Techniken.
Zudem beruht der Film auf weiteren Personen, dem ehemaligen Jiu Jitsu-Ausbilder Richard Robinson und dem Kampfkünstler Jack Seki (1914-1998) und einigen anderen Kampfsportlern.