True Story

To Die For – amerikanisch-britisches Drama, Komödie aus dem Jahr 1995.

To Die For

 

Der Kriminalfilm basiert auf dem Roman „To Die For“ von Joyce Maynard, dieser wiederum beruht auf der wahren Geschichte von Pamela Smart.

Pamela Ann Wojas Smart wurde wegen Mordes verurteilt. Sie wurde 1967 in Coral Gabes, Florida, geboren und ist das zweite von drei Kindern – ihre Schwester Elisabeth, sechs Jahre älter und ihr Bruder John, drei Jahre jünger. Ihr Vater arbeitete als Pilot und ihre Mutter war Teilzeit als Sekretärin tätig.
Als sie die Grundschule besuchte, zog die Familie nach Windham, New Hampshire. Nach der High School besuchte sie die Pinkerton Academy in Derry, wo sie zudem Cheerleader war. Nach ihrem Abitur ging sie an die Florida State University wo sie ihr Studium 1988 abgeschlossen hatte.

Nebenbei moderierte sie für das College-Radio das sie mit ihrer Leidenschaft, der Heavy-Metal-Musik, kombinierte. Sie fand Spaß an der Moderation, was zugleich ihr Berufswunsch war. Sie hatte wöchentlich für eine Nacht ihre eigene Radiosendung im Programm von Metal Madness, mit ihrer eigenen Sendung Maiden of Metal, beim universitätseigenen Sender WVFS.
1986 lernte Pamela Wojas bei einer Silvesterparty ihren zukünftigen Mann Gregory Smart kennen. Im Februar 1987 wurden sie ein Paar und zwei Jahre später folgte die Hochzeit. Sie teilten ihre Leidenschaft für die Heavy-Metal-Musik, ihre Lieblings-Rockband war Van Halen.

Nach sieben Monaten Ehe kriselte ihre Beziehung. Sie nahm einen Job als Medienkoordinator am Winnacunnet Gymnasium in Hampton, New Hampshire, an. Pamela galt als beliebte und hübsche junge Frau, mit ihrem Musikgeschmack gelang es auch andere zu beeindrucken.
Die 22-jährige Pamela Smart lernte den 15-jährigen William „Billy“ Flynn kennen, der als Kursteilnehmer am „Project Self-Esteem“, einem Programm für Schüler bei dem es unter anderem der Drogenaufklärung ging, teilgenommen hatte. Er unterstützte sie dabei und besuchte sie fast täglich in ihrem Büro. In ihm sah sie einen hilfsbereiten Schüler. Zwischen den Beiden kam es zu einer Affäre. Im Mai 1990 überzeugte sie ihren Schüler und Geliebten, ihren Mann zu töten. Billy Flynn und seine Komplizen, Patrick Randall, Raymond Fowler und Vance Lattime fuhren zu seinem Haus und töteten ihn. Randall hielt Gregory Smart fest und Flynn hatte auf ihn geschossen. Sie hatte zu Billy gesagt, wenn du meinen Mann tötest, haben wir Sex.

Als die Polizei am Tatort eintraf, sah es nach einem Einbruch aus. Morde waren selten in der Stadt, der einzige Mordfall im ganzen Jahr. Ein anonymer Tipp ging bei der Polizei ein. Dabei hieß es, das eine Bekannte von Billy und Pamela, der Teenager Cecilia Pierce, etwas wissen könne. Die Polizei sprach mit ihr und verwanzte sie mit einem Mikrofon, in der Hoffnung bei einem Gespräch mit Pamela etwas Belastbares zu finden. Am 1. August 1990 trat der Polizeibeamte Daniel Pelletier in ihr Büro. Überrascht fragte sie; „Was ist los?“ – „Nun Pam, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, wir haben den Mord an ihrem Mann aufgeklärt und die schlechte Nachricht ist, sie sind verhaftet.“ Pamela wurde in Handschellen abgeführt und inhaftiert. Der Fall erhielt beachtliche Aufmerksamkeit der Medien.

Die Jugendlichen bezeichnete man als naive Opfer einer bösen Frau die sie zum Mord angestiftet hat. Es hieß, sie habe Billy Flynn verführt, nur mit der Absicht ihren Mann zu ermorden, einer teuren Scheidung aus dem Weg zu gehen und von der Lebensversicherung ihres Mannes in Höhe von 140.000 Dollar zu profitieren. Pamela Smart räumte ein, eine Affäre mit Billy Flynn gehabt zu haben. Der Mord sei jedoch allein das Tun von ihm und seinen Freunden gewesen. Sie wurde 1991 für schuldig befunden und zu einer lebenslangen Haft verurteilt.

Billy Flynn und Patrick Randall wurden ebenfalls verurteilt und 2015 aus der Haft entlassen. Raymond Fowler kam 2003 auf Bewährung frei und Vance Lattime wurde 2005 auf Bewährung entlassen, nachdem man die Haftstrafe verkürzt hatte.
Cecilia Pierce hatte einen Vertrag unterzeichnet um sich die Filmrechte zu sichern, es werden 100.000 Dollar genannt.
Pamela Smart befindet sich noch in Haft, da man bei ihrer Verurteilung keine Bewährung eingeräumt hatte.