True Story

Backcountry – Gnadenlose Wildnis – kanadisches Drama, Horror-Survival-Thriller aus dem Jahr 2014.

Backcountry

Der Film beruht auf der wahren Geschichte von Jacqueline Perry und Mark Jordan.
Die beiden 30-Jährigen verbrachten im Jahr 2005 ihren Urlaub, im Missinaibi Provincial Park, nördlich der Gemeinde Chapleau, Ontario, Kanada.
Ein Gebiet in dem sich eines der weltweit größten Naturschutzgebiete befindet. Das Chapleau Crown Game Preserve ist mit über 7000 Quadratkilometern das größte Gebiet um den Tieren Schutz zu bieten. Zu den dort unter Artenschutz gestellten Tieren zählen Elche, Zwergspitzmäuse, Weißkopf-Seeadler, Seetaucher und Schwarzbären.
Das Naturschutzgebiet ist ein beliebtes Touristenziel, wo sich zahlreiche Naturfreunde und Angler einfinden.

Sämtliche Formen der Jagd und dem Aufstellen von Fallen sind seit den 1920er Jahren strengstens untersagt. Dies führte dazu, dass in diesem Gebiet mehr als 2500 Elche und über 2000 Schwarzbären leben und heimisch sind.
Für die Touristen gibt es extra zwei Parks auf dessen Gelände sich Ferienhäuser befinden. In der Kleinstadt Chapleau wohnen etwa 2116 Menschen, die natürlich auch vom Tourismus profitieren.
Das Paar Jacqueline Perry und Mark Jordan wurde auf einem der Campingplätze in einem der Parks, etwa 80 Kilometer nördlich von Chapleau, von einem Schwarzbären angegriffen. Dabei wurde Mark Jordan schwer verletzt und Jacqueline Perry getötet. Während der Bär Jacqueline Perry angegriffen hatte, gelang es Mark Jordan sich mit einem Schweizer Taschenmesser zu verteidigen. Dabei verletzte er den Bär. Er hatte verzweifelt versucht das Tier von seiner Partnerin wegzuziehen. Das Paar war gerade dabei ihr Abendessen vorzubereiten, als der Bär seine Partnerin packte und ins Gebüsch zog.
Mark Jordan wurde später in ein Krankenhaus nach Greater Sudbury geflogen.

Jacqueline Perry hatte als Allgemeinmedizinerin im Grandview Medical Centre in Ontario gearbeitet. Das Paar hatte sich entschieden, ihren Urlaub auf einem Campingplatz zu verbringen. Ein entspannter Urlaub, alles was mit dem Campen zu tun hat, aber auch Touren mit dem Kajak standen auf dem Programm. Beide liebten die Natur.
Nachdem der Bär angegriffen hatte, gelang es dem schwer verletzten Mark Jordan sich und seine Partnerin ins Kajak zu schleppen und zum nächsten Campingplatz zu paddeln. Er schrie um Hilfe und wurde von einem 30-jährigen Camper und dessen Vater, die aus Pennsylvania angereist waren, gehört. Beide waren mit ihrem Boot unterwegs und nahmen die Beiden an Bord. Nach etwa einem Kilometer kam ihnen ein anderes Boot entgegen, in dem ein Arzt und eine sich nicht im Dienst befindende Polizistin zugegen waren. Der Arzt versuchte sich um Jacqueline Perry zu kümmern, während das Boot noch etwa 10 Kilometer fahren musste, um das Büro des Parks zu erreichen. Doch dabei erlag Jacqueline Perry ihren schweren Verletzungen.

Die Polizistin, Constable, Karen Farand sagte; „Ich habe hier mein ganzes Leben verbracht, das hab ich noch nicht erlebt. Ich kann mir nicht vorstellen was die Beiden durchgemacht haben.“
Der Bär-Experte Keith Scott meint, dass solche Angriffe äußerst selten sind. Jedoch ist es der vierte Todesfall seit 1978 der durch einen Angriff eines Schwarzbären zu verzeichnen ist. Der Bär ist ein Raubtier und speziell in diesem Fall scheint dieser Schwarzbär ein besonderer Raub-Typ zu sein. Diese Bären haben gelernt und sehen den Menschen als Beute. In diesem besagten Sommer gab es eine Reihe von Bärenangriffen in Kanada.
Polizei und Verantwortliche des Wildschutzgebietes machten nun Jagd auf den verletzten Bären.