True Story

Yorkshire Killer (Red Riding, Red Riding Trilogy 1974, 1980, 1983) – britisches Drama, Thriller aus dem Jahr 2009.

Yorkshire killer

Der dreiteilige Thriller basiert auf dem englischen Serienmörder Peter William Sutcliffe, geboren 1946 in Bingley, genannt der Yorkshire Ripper.

Schon in der Schule galt er als Einzelgänger. Nach seiner Schulzeit übte er kleinere Gelegenheitsjobs aus, unter anderem war er als Totengräber tätig. Seine Freundin Sonia Szurma, mit der er seit acht Jahren zusammen war, heiratete er 1974. Sie studierte Kunstgewerbe und war die Tochter eines tschechoslowakischen Emigranten. Eine gutaussehende, mit langen braunem Haar und selbstbewusste junge Frau.
Um ein geregeltes Einkommen für sich und seine Frau zu haben, nahm er eine Stelle als Lastkraftwagenfahrer an.

Ein Jahr später, am 5. Juli 1975 überfiel Sutcliffe eine Frau, namens Anna Rogulskyj, schlug sie mit einem Hammer nieder und verletzte sie mit einem Messer. Ein Nachbar bemerkte den Angriff und eilte zur Hilfe. Sutcliffe ließ von ihr ab und somit überlebte die Frau. Es folgten zwei weitere ähnliche Angriffe auf Frauen.
Am 30. Oktober 1975 verübte er seinen ersten Mord. Sein erstes Opfer war die 28-jährige Wilma McCann, die er in Leeds tötete.

Zwischen den Jahren 1975 und 1980 beging Sutcliffe mindestens 13 Morde an Frauen. Oft waren diese Prostituierte. Außerdem wurden ihm mindestens sieben zum Teil lebensgefährliche Angriffe auf Frauen zur Last gelegt. Immer wieder hinterließ er dabei deutliche Spuren, trotzdem zog sich die Suche nach ihm quälend in die Länge.
1977 mordete und metzelte der Yorkshire Ripper viermal. Unter den Opfern war ein 16-jähriges Schulmädchen. Sutcliffe schrieb einen Brief an die Polizei; „Wegen dem McDonald-Mädchen. Wusste nicht, dass sie anständig war. Tut mir leid, dass ich an diesem Abend meine Strategie geändert habe.“ Im Februar tötete er die 28-jährige Irene Richardson, im April die 72-jährige Patricia Tina Atkinson.

Sein nächstes Opfer war die 20-jährige Prostituierte Jean Jordan. Die Leiche versteckte er hinter einem unbebauten Grundstück unter dem Gestrüpp. Nach einigen Tagen kehrte er zur Leiche zurück, entkleidete und schändete sie.
Noch im selben Jahr wurde Sutcliffe zusammen mit anderen Verdächtigen erstmals verhört. 1979 war er mit im Kreis der 300 Verdächtigen. Es folgte ein weiteres Verhör, doch es gelang nicht ihn zu überführen.
Bis 1980 folgten acht weitere Morde. Die polizeilichen Ermittlungen liefen auf Hochtouren. Man versuchte verzweifelt den Täter ausfindig zu machen. Menschen wurden vernommen, Wohnungen durchsucht und Fahrzeuge überprüft.

Erschwerend kam hinzu, dass die Tatorte weit auseinander lagen. Außerdem meldete sich ein Trittbrettfahrer mit Briefen bei der Polizei, was zu falschen Ermittlungen führte. Das es sich jedoch nur um einen Mitläufer handelte, hatten die Behörden recht schnell bemerkt.
Im Januar 1981 führte die Polizei eine Verkehrskontrolle durch. Sie stoppten ein Fahrzeug mit gefälschten Kennzeichen. Im Wagen saßen Sutcliffe und die Prostituierte Olivia Reivers. Man durchsuchte den Wagen und fand ein Messer, einen Hammer und ein Seil. Mehr oder weniger hatte man Sutcliffe durch Zufall erwischt und verhaftet. Nach mehrtägiger Vernehmung gestand er seine Taten. Man verurteilte ihn zu lebenslanger Haft. Er äußerte sich dazu mit folgenden Worten, „Gott hat es befohlen. Die ersten Jahre waren die besten. Ich wusste nicht, was der Sinn dahinter war, oder warum ich auserwählt wurde.“
Im Gefängnis kam es zu mehreren Übergriffen, wo Mithäftlinge versucht hatten ihn zu töten.