True Story

To End All Wars – Die wahre Hölle am River Kwai – amerikanisch-britisch-thailändisches Kriegsdrama aus dem Jahr 2001.

To End of all Wars-Gefangen in der Hölle

Hierbei handelt es sich um eine Verfilmung des Buches „Im Tal des Kwai“ von Ernest Gordon.

Ernest Gordon befand sich während des Zweiten Weltkriegs in japanischer Kriegsgefangenschaft in einem thailändischen Kriegsgefangenenlager.
In seinem Buch verarbeitete er die Erlebnisse um den Bau der sogenannten Todeseisenbahn. Ernest Gordon (1916-2002) wurde am 31. Mai 1916 in Greenock, Schottland geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Offizier in Südostasien und geriet 1942 mit seiner Einheit in japanische Kriegsgefangenschaft.

Ernest Gordon war Kommandeur des 2. Bataillon Argyll and Sutherland Highlanders. Er kämpfte in mehreren Schlachten. Er war einer der letzten alliierten Soldaten die den Damm von Johore überquerten, bevor man diesen in die Luft sprengte. Er musste fliehen und versuchte mit anderen britischen Offizieren in einem heimischen Fischerboot seine Flucht fortzusetzen. Das Boot wurde von japanischen Kriegsschiffen bemerkt und somit gefangen genommen.

Die Japaner setzten Kriegsgefangene und asiatische Zwangsarbeiter zum Bau der sogenannten Death Railway, einer Eisenbahnlinie zwischen Burma und Thailand ein.
Durch die unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen erkrankte Ernest Gordon unter anderem an Diphtherie, Malaria, Typhus und Ruhr. Viele seiner Kameraden überlebten diese Tortouren nicht. Demütigungen, grausamste Bestrafungen, unmenschliche harte Arbeit bei unzureichender Verpflegung bedeuteten für Unzählige den Tod durch Erschöpfung oder zahlloser Krankheiten.
Erst im Jahr 1945 gelang es den alliierten Truppen die Japaner zu besiegen und die Kriegsgefangenen kamen frei. Es dauerte Monate bis sich Ernest Gordon wieder von diesen Strapazen erholte. Nach dem Krieg entschied er sich Pfarrer zu werden. Im Kriegsgefangenenlager fand er zum Glauben, als er sich von seinen Krankheiten erholt hatte.

Thailand-Burma-Eisenbahn – Die Bahnstrecke hat eine Länge von 415 Kilometern. Der Name Death Railway stammt von alliierten Kriegsgefangenen die am Bau beteiligt waren. Etwa 94.000 asiatische Zwangsarbeiter und circa 14.000 alliierte Gefangene verloren beim Bau dieser Strecke ihr Leben.
Insgesamt wurden ungefähr 200.000 asiatische Arbeiter und rund 60.000 Kriegsgefangene eingesetzt. Nach Maßstäben der Genfer Konvention war dieser Bau der Bahnlinie ein Kriegsverbrechen. Schon während der Planungsphase hatten die Japaner begonnen Einheimische für den Bau anzuwerben. Die ausgehandelte Bezahlung wurde ihnen jedoch verweigert. Hunderttausende Zivilisten wurden so zur Zwangsarbeit gebracht. Außerdem waren Soldaten am Bau beteiligt diese in Kriegseinsätzen gemäß dem Bushido ihre Ehre verloren hatten.