True Story

Hard to Die – chinesisches Drama, Actionfilm aus dem Jahr 1993.

Hard To Die

Der Film beruht auf tatsächlichen Ereignissen, der Entführung des chinesischen Geschäftsmannes Teddy Wang im Jahr 1990.

Teddy Wang wurde am 9. September 1934 geboren. Seit dem 10. April 1990 gilt er als vermisst. Er war ein prominenter chinesischer Geschäftsmann und Gründer der Unternehmensgruppe Chinachem. Ein ursprüngliches pharmazeutisches Unternehmen das 1974 in Hongkong gegründet wurde.
Als Teddy Wang 1990 spurlos verschwand übernahm seine Frau Nina Wang die Unternehmensleitung und machte daraus einen florierenden Immobilieninvestor und Standortentwickler.

Die Chinachem-Gruppe errichtete in Hongkong über 300 Hochhäuser, deren berühmtestes der nach ihr benannter Nina-Towers-Komplex ist. Der Gewinn des Unternehmens machte Nina Wang zu einer der reichsten Frauen Asiens.
Teddy Wang wurde 1934 in Shanghai geboren. Er und seine spätere Frau Nina Wang, geboren 1937 als Kung Yu Sum, kannten sich von Kindheit an. Sie waren Spielkameraden woraus sich eine intensive Freundschaft entwickelt hatte.
1955 heirateten sie und sie zogen nach Hongkong.
Teddy Wang wurde am 12. April 1983 erstmals entführt. Acht Tage lang war er an ein Bett gekettet, bis seine Frau ein Lösegeld in Höhe von 33 Millionen Hongkong-Dollar gezahlt hatte.

Zu einer zweiten Entführung kam es am 10. April 1990, als Teddy Wang den Jockey-Club in Hongkong verlassen hatte. Seine Entführer verlangten ein Lösegeld in Höhe von 60 Millionen Hongkong-Dollar. Seine Frau zahlte einen Teil der Forderung, in Höhe von 34 Millionen Hongkong-Dollar. Aber ihr Mann wurde nicht freigelassen. Einige der angeblichen Entführer wurden gefasst. Sie behaupteten der 57-jährige Teddy Wang habe sich ins Meer gestürzt, als er auf einem kleinen Boot gefangen war. Er wurde nie gefunden und man hat ihn 1999 für tot erklärt.
Umstrittene Testamente tauchten auf, gleich drei lagen dem Gericht vor.
Ein Testament welches mit 1960 datiert war, enthielt, dass das Vermögen von Teddy Wang zu gleichen Teilen an seinen Vater Din-shin Wang und seine Frau Nina aufgeteilt werden soll.

Ein zweites Testament von 1968 belegte, dass das gesamte Vermögen an seinen Vater gehen sollte. Dies wurde von Teddy vereinbart, nachdem seine Frau eine Affäre hatte.
Das dritte Testament was 1990, einen Monat vor seiner Entführung beglaubigt wurde, besagte, das Vermögen gehe an seine Frau Nina. Darunter eine Formulierung; „Ein Leben-Eine Liebe“.
Das Ganze eskalierte in einem Rechtsstreit, jeder wollte das Vermögen. Da es zu einer Fälschung von Dokumenten gekommen war, diese von Nina Wang vorgenommen wurden, wurde sie angeklagt, jedoch auf Kaution entlassen.
Der Vater von Teddy Wang erhielt 128 Millionen Dollar. 2005 entschied der Oberste Gerichtshof das die Geschäftsführung des Multimilliarden-Unternehmens Chinachem an Nina Wang geht.

Nina Wang starb 2007, da sie an Krebs erkrankt war. Ihr Vermögen, was von der Zeitschrift Forbes auf 4,2 Milliarden US-Dollar geschätzt wurde, vermachte sie einer Wohltätigkeitsorganisation, die sie einst selbst gegründet hatte. Kinder hatten die Wangs nicht, somit gab es keine direkten Erben.
Die Zeitung The Telegraph beschrieb ihren Lebensstil als seltsam. Sie liebte es „Little Sweetie“ genannt zu werden.

Sie zählte zu den 154 reichsten Menschen der Welt. Sie behauptete, sie hätte keine Zeit um Geld auszugeben, lebe von einem geringen Haushaltsbudget, kaufe ihre Kleider in Discountern und bevorzuge Fastfood Restaurants. Ihre sichtbare Extravaganz war ein Kontingent von 50 persönlichen Leibwächtern und einem Schäferhund. Es waren Vorsichtsmaßnahmen, denn ihr Mann galt zu Lebzeiten als notorischer Geizhals, einer übertriebenen Sparsamkeit, bei dem er, wenn er Freunde besuchte, das Essen in einer Tupperwaren-Box mit nach Hause nahm. Die Polizei sagte man hätte nie aufgehört ihn zu suchen, dies zumindest bis 2015, dem 25. Jahrestag seines Verschwindens.
Ein ehemaliger Adjutant der Polizei sagte, Nina Wang habe 10 Jahre nach der Entführung Anrufe von Teddy bekommen. Somit bleibt vieles ein Rätsel und klingt eher mysteriös.