True Story

Airport – amerikanisches Drama, Thriller aus dem Jahr 1970.

Airport

Der Film beruht auf dem Roman Airport von Arthur Hailey dieser 1968 erschienen ist. Buch sowie der Film basieren auf der Tragödie des Continental Airlines Flug 11.
Ein Flugzeug, eine Boeing 707, war auf dem Weg von Chicago, Illinois, nach Kansas City, Missouri.

Am 22. Mai 1962 kam es zu dieser Tragödie, das Flugzeug war in der Nähe von Unionville, Putnam County, Missouri, abgestürzt. 45 Menschen starben, darunter 37 Passagiere und 8 Besatzungsmitglieder. Bei einer späteren Untersuchung wurde festgestellt, dass die Maschine durch zünden einer Bombe, einem Selbstmordattentat, abgestürzt war.
Thomas G. Doty hatte diese Bombe gezündet und wird somit als Massenmörder eingestuft. Er erreichte den Flughafen in letzter Sekunde. Die Tür des Flugzeuges war bereits verschlossen und laut den Vorschriften der Airline heißt es, wenn die Tür verschlossen ist, darf sie nicht wieder geöffnet werden. Die Tür wurde dennoch geöffnet und Doty ging an Bord.

Das Flugzeug startete wie gewohnt und erreichte die vorgeschriebene Flughöhe. Um einem Gewitter auszuweichen, änderte man den Kurs. Dabei verschwand das Flugzeug aus dem Radar. Während des Fluges kam es in der Toilette zu einer Explosion, diese so heftig war das das Flugzeug in zwei Hälften zerbrach. Der Hauptteil des Rumpfes schlug etwa 6 Meilen nordwestlich von Unionville auf den Boden auf. Die Boeing 707 war komplett zerstört und alle 45 Menschen an Bord fanden den Tod. Unter den Besatzungsmitgliedern waren der Kapitän Fred R. Gray, die Co-Piloten Edward J. Sullivan und Roger D. Allen, der für den Service Verantwortliche David E. Olsson und die vier Stewardessen Marilyn Bloomquist, Mary McGrath, Martha Rush und Stella Berry.

Zeugen am Boden hatten ein lautes und ungewöhnliches Geräusch wahrgenommen, eine Art Blitz und einen Feuerball am Himmel gesehen. Selbst ein Pilot einer Boeing-47, eines Bombers der US Air Force, hatte dies bemerkt und gemeldet.
Die Motoren und Teile des Hecks wurden 6 Meilen entfernt vom Hauptwrack gefunden. Als die Retter die Absturzstelle erreichten, fanden sie den 27-jährigen Takehiko Nakano zwischen den Trümmern der noch am Leben war. Er starb kurz darauf an den Verletzungen im Saint Joseph Mercy Hospital. Unter den Opfern war auch Fred P. Herman, den man die Presidential Medal of Freedom verliehen hatte.

Als der Fall vom FBI untersucht wurde, kam man auf die Spur von Thomas G. Doty, einem verheirateten Mann mit einer 5-jährigen Tochter. Er hatte eine Lebensversicherung in Höhe von 150.000 Dollar abgeschlossen. Kurz vor dem Flug, am Check-in-Bereich wurde von ihm eine weitere Versicherung abgeschlossen, nochmals über 150.000 Dollar. Für Reisende war dies nichts ungewöhnliches, wobei es über die Höhe der Summe unterschiedliche Angaben gibt. Als Begünstigte war seine Frau eingetragen, die das zweite Kind erwartete.

Doty hatte zuvor einen bewaffneten Raubüberfall begangen, wofür er festgenommen wurde und er sich in einer ersten Anhörung in der Sache stellen sollte. Außerdem fand man heraus das er zuvor Dynamit gekauft hatte. Später die Bombe von ihm in einem Handtuch in der hinteren rechten Toilette platziert wurde, so die Vermutungen.
Es sollte wahrscheinlich wie ein Unfall aussehen, womit seine Frau die gesamte Versicherungssumme bekommen hätte. Aufgrund der Ermittlungen, der Ereignisse und das sein Tod als Selbstmord ausgeschlossen war, wurde dies nicht gezahlt und für ungültig erklärt. Analysen und Schlussfolgerungen deuten darauf hin das Thomas G. Doty dafür verantwortlich zu machen ist und es sich so zugetragen haben muss.