True Story

Malcom X – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1992.

Malcom

Der Film zeigt die Lebensgeschichte von Malcom X.

Malcom X (1925-1965) war Führer der Bürgerrechtsbewegung. Geboren am 19. Mai 1925 in Omaha, Nebraska, als Malcom Little. Nach seiner Pilgerreise 1964 nach Mekka war er auch als el-Hajj Malik El-Shabazz bekannt. Er wurde zu einem der größten und einflussreichsten Afroamerikanern der amerikanischen Geschichte. Er setzte sich für die Rechte der Schwarzen ein. Kritiker warfen ihm vor, Rassismus und Gewalt zu predigen.

Malcom X wurde früh zu einem Waisenkind. Sein Vater starb als er sechs Jahre alt war. Als er 13 Jahre alt war, brachte man seine Mutter in eine psychiatrische Anstalt. Aufgrund dessen lebte er in verschiedenen Pflegefamilien.
Seine Familie wurde oft mit den Schikanen weißer rassistischer Gruppen, wie dem Ku-Klux-Klan, konfrontiert. “Als meine Mutter mit mir schwanger war, ritten einige Anhänger des Ku-Klux-Klan bis zu unserem Haus. Sie waren bewaffnet und riefen nach meinem Vater.” Als Malcom X vier Jahre alt war, zerschlugen die Klan-Mitglieder sämtliche Fensterscheiben des Hauses. Sein Vater Earl traf die Entscheidung das die Familie von Omaha nach East Lansing, Michigan, zieht. Doch hier angekommen, gab es noch mehr rassistische Übergriffe. 1929 steckte ein rassistischer Mob ihr Haus in Brand. Sämtliche Rettungskräfte, die aus Weißen bestanden, weigerten sich zu helfen. “Die weißen Polizisten und Feuerwehrleute kamen und standen da, um zu sehen, wie das Haus niederbrennt”.

1931 erhielt die Familie Morddrohungen. Kurz darauf wurde sein Vater tot aufgefunden. Er wurde von einer Straßenbahn überfahren. Die Umstände konnten nie geklärt werden. Die Versicherung ging von Selbstmord aus, was bedeutete, dass die von seinem Vater abgeschlossene Lebensversicherung, nicht an die Familie ausgezahlt wurde. Der Tod des Vaters führte zu ärmlichen Verhältnissen der Familie.
Malcom X verließ mit 15 die Schule und zog zu seiner Halbschwester Ella nach Boston. Hier rutschte er in die Kriminalität ab, er verkaufte Drogen und verübte einige Einbrüche und Diebstähle. 1946 hatte man ihn dabei erwischt und er wurde zu 10 Jahren Haft verurteilt. Im Gefängnis fand er zum Lesen. Hier lernte er das sich Afroamerikaner die Rechte auf Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit sichern müssen. Hier machte er Bekanntschaft mit den Black Muslims, den Schwarzen Moslems.
1952 nach seiner Entlassung, änderte er seinen Nachnamen von Little in X. Eine Hommage an einen seiner Vorfahren.

Er reiste nach Detroit, Michigan, wo er gemeinsam mit dem Führer der National of Islam, Elijah Muhammad, versuchte weitere Anhänger zu finden. 1960 brachte man eine Zeitung heraus um ihre Botschaft bekannter zu machen.
Malcom X entwickelte sich zu einem leidenschaftlichen, begabten und inspirierenden Redner. Ihm waren alle Mittel recht um möglichst viele Schwarze zu erreichen, wodurch er viele Anhänger gewinnen konnte. Er prangerte den Rassismus an und betonte das es keine friedliche und gewaltfreie Revolution gibt. Diese Aussage verschaffte ihm jedoch auch viele Kritiker und Feinde sowieso. Ihm war es dennoch gelungen von einst 400 Mitgliedern der National of Islam, 40.000 dafür zu gewinnen, dies innerhalb von acht Jahren, 1952 bis 1960.

Es war ein alternativer Flügel der Bürgerrechtsbewegung entstanden, eine Alternative zu Martin Luther King, dieser versuchte mit friedlichen Mitteln, Afroamerikaner in die Gesellschaft zu integrieren. Martin Luther King sah die Bewegung von Malcom X eher kritisch. 1958 heiratete er Betty Jean Sanders, mit der er acht Kinder hatte, sechs Töchter und die Zwillinge kamen nach seinem Tod zur Welt.
1963 kam es zum Bruch mit Elijah Muhammad und Malcom X distanzierte sich, da es zu einigen Konflikten gekommen war. Malcom X reiste nach Nordafrika und in den Nahen Osten. Die Reise erwies sich als politisch und geistiger Wendepunkt in seinem Leben. Er war nun weniger wütend, eher optimistisch wenn es um die Lösung der assenprobleme Amerikas ging. Am Abend des 21. Februar 1965 als er eine Rede im Audubon Ballroom in Manhatten halten wollte, stürmten drei Bewaffnete zur Bühne und erschossen ihn aus kürzester Entfernung. Die drei Täter waren Mitglieder der National of Islam. Alle drei konnten verurteilt werden.