True Story

China Cry: A True Story – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1990.

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Der Film basiert auf dem Buch China Cry: The Nora Lam Story, welches Nora Lam selbst geschrieben hat.
Erzählt wird die wahre Geschichte von Sung Neng Yee, die sich später Nora Lam nennt.
Eine packende wahre Geschichte von Liebe, Kampf und Flucht in die Freiheit. Ein Kampf ums Überleben.

Nora (Neng Yee) Lam wurde am 4. September 1932 in einem Missionskrankenhaus in Peking, China, geboren. Ihre Mutter hatte das Kind verlassen. Als sie sechs Monate alt war wurde sie von Dr. und Mrs. HT Sung, einem prominenten und gut situierten Paar, aus Shanghai adoptiert. Ihre Adoptivmutter stammte aus einer der reichsten Familien in Shanghai. Ihr 32-jähriger Stiefvater war in Frankreich aufgewachsen und katholisch erzogen worden, war jedoch nicht religiös.

In ihrer Kindheit wurde sie regelrecht verwöhnt und wie eine Prinzessin behandelt. Sie wurde voll umsorgt und für sie als Kind war es wie ein schöner Traum.
Im Jahr 1937 als es zu Konflikten auf der Logou Brücke, oder auch Marco Polo Brücke, kam, war dies der Beginn des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges. Am 7. Juli 1937 begann die Invasion der Japaner, diese bis zum 9. September 1945 andauerte. Auf dieser Brücke kam es zu Feuergefechten zwischen Soldaten der Kaiserlich Japanischen Armee und der Nationalrevolutionären Armee der Republik China. Die Japaner bombardierten Shanghai, der schöne Garten der Familie wird verwüstet. Soldaten drangen in ihr Haus und begannen damit wertvolle Dinge zu stehlen und gar zu zerstören.

Neng Yee sagte; „Der Krieg nahm mir meine privilegierte Kindheit.“
Ihre Familie floh in die Französische Konzession, einem Stadtteil Shanghais das seit dem 19. Jahrhundert von französischen Händlern und Geschäftsmännern als ein eigenes Viertel errichtet wurde. Ihre Großmutter hatte dort ein Haus wo die Familie Zuflucht fand. Ab 1941 besuchte sie eine Mädchenschule. 1942 als sie zehn Jahre alt war, musste die Familie erneut vor den Japanern fliehen. Diesmal zu ihrem Großvater nach Chongquing.

1945 nach dem Ende des Krieges kehrte die Familie nach Shanghai zurück. Ihr Stiefvater fand wieder Arbeit als Mediziner am Hospital. Sie ging wieder zur Schule, diesmal in der prestigeträchtigen Maria Farnham Schule, ein Internat für Mädchen, dieses von presbyterianischen Missionaren geleitet wurde. Mit 16 Jahren hatte sie aufgehört sich dem christlichen Glauben zu bekennen. 1949 nach dem Ende des chinesischen Bürgerkrieges hatte sie den Wunsch Anwältin zu werden.
1953 war sie bereits Assistenzprofessorin, lehrte Rechtswissenschaften und Geschichte. An der Universität traf sie auf einen anderen Jurastudenten, namens Shen Cheng Lam und beide verliebten sich. Beide heiraten 1955 und ihr gemeinsamer Sohn kommt zur Welt.

Wegen des Reichtums ihrer Stiefeltern, der westlich geprägten Ausbildung und den Erfahrungen mit ausländischen Missionaren wurde Neng Yee vom Militär der Kommunistischen Partei verhört. Es kommt zu einer unerträglichen Verfolgung. All diese Dinge passten nicht zum kommunistischen China. Sie wurde zum Tode verurteilt, aber durch ein Wunder hatte sie dies überlebt. 1957 werden auch die Eltern ihres Mannes, die in Hongkong leben, mit der Situation konfrontiert.

Ihr zweites Kind, eine Tochter mit Namen Ruth, kam zur Welt. Ihr Stiefvater verstarb, als er seinen Job verloren hatte und in einem Arbeitslager inhaftiert war.
Ihr Mann besuchte seinen kranken Vater in Hongkong. Er nimmt Tochter Ruth mit, während Neng Yee Zwangsarbeit leisten muss, bis ihr Mann zurück kommt. Sie sollte damit für ihn bürgen. Diese Zwangsarbeit ist sehr schwer für sie, da sie zum dritten Mal schwanger ist. Nach einer Petition gab es auch für sie die Möglichkeit nach Hongkong zu reisen.

Die Ehe zerbrach und es folgte die Scheidung. 1965 emigrierte sie in die Vereinigten Staaten. 1974 gründete sie in San Jose, Kalifornien, die Nora Lam Ministries International, wo sie sich für Menschenrechte einsetzte. 2004 verstarb Nora Lam. Nachdem sie erneut geheiratet hatte, hinterlässt sie zwei Söhne, drei Töchter und sieben Enkelkinder. Ihre Organisation wird heute von ihrer Tochter geleitet, unter dem Namen World Children’s Fund.