True Story

Death Tunnel – amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2005.

Death Tunnel

Der Film orientiert sich am real existierenden Waverly Hills Sanatorium. Der im Film gezeigte “Todestunnel” existiert wirklich.

Das Sanatorium wurde 1910 in Louisville, Kentucky, gebaut, da Kentucky die höchste Sterblichkeitsrate von Tuberkulosepatienten im ganzen Land hatte. Das Gebäude musste ständig erweitert und ausgebaut werden, viele Menschen kamen in der Hoffnung hier geheilt zu werden. Bis um das Jahr 1940 gab es kein Medikament gegen die Krankheit, der weiße Tod, die weiße Pest, was dazu führte das viele daran starben. Es heißt das über 60.000 Menschen starben.

Die verstorbenen Patienten wurden durch einen Tunnel abtransportiert, da man befürchtete das sich der Anblick von den Leichen schlecht auf die Moral der Patienten auswirken könnte, um diese aber auch das Personal zu schonen und nicht zu verunsichern. Hoffnungslose Fälle hatte man im obersten Stock des Gebäudes untergebracht. Dieser 150 Meter lange Todestunnel führte vom Krankenhaus direkt zu den Eisenbahnschienen an der Unterseite eines Hügels. Als dieser gebaut wurde, diente er eigentlich um Kohle oder Lebensmittel schneller in das Krankenhaus befördern zu können. Dieser verfügte über ein Belüftungssystem und war stabil genug um als Luftschutzbunker hätte dienen zu können.

Eine Seite des Tunnels war begehbar, während die andere mit Schienen für Wagen und Kabelsystemen versehen war. Die Leichen wurden auf Bahren mit Rädern nach unten befördert, wo bereits ein Leichenwagen bereit stand. Man sah dies als sichersten Weg, damit die Patienten von den vielen leblosen Körpern nichts mitbekommen, um ihren Glauben auf eine Heilung nicht zu nehmen. Ärzte wussten ganz genau das sich das psychische Befinden der Patienten auch auf die übrigen körperlichen Beschwerden auswirkte. Zu dieser Zeit starb in diesem Sanatorium jede Stunde ein Mensch. Die meisten Todesfälle beklagte man am Ende des Zweiten Weltkriegs als die Männer in ihre Heimat zurückkehrten, was dazu führte das sämtliche Räume überbelegt waren. Auch habe man an den Patienten Experimente durchgeführt.
1943 entdeckte man ein Antibiotikum. Mit dem Streptomycin gelang es bis Mitte der fünfziger Jahre die Tuberkulose zu besiegen.

Auf der Schwesternstation besagt eine Legende das sich eine Schwester das Leben genommen hat. Sie erhängte sich weil sie von dem Besitzer dieser Heilanstalt schwanger war.
1961 schloss das Sanatorium. Ein Jahr darauf wurde es in ein Altenheim umgewandelt. Hier soll es zu Misshandlungen gekommen sein, Elektroschocktherapien durchgeführt und man hätte einige der Bewohner verwahrlost vorgefunden. Somit kam es 1980 zu einer endgültigen Schließung.

In der Stadt Louisville kursierten viele üble Geschichten über diese Heilanstalt. Dabei geht es um satanische Rituale oder um den Drogenhandel. Man sprach auch von einem Ort an dem es spuken soll und Geister umher irren. Viele Augenzeugen die in das Gebäude eingedrungen waren, berichteten bzw. bildeten sich ein Kinder gesehen zu haben die dort im Gebäude Verstecken spielten. Man hörte Stimmen, Türen knallen, Lichter gingen an und aus. Das erstaunliche bei diesen Beschreibungen war, dass sich viele Berichte von Augenzeugen sehr ähnelten. So wurde auch von menschlichen Schatten berichtet, eine Gestalt einer Frau mit blutenden Handgelenken und Ketten die durch die Flure wandelte. Nun gingen auch Paranormale Forscher in das Gebäude. Ihre elektromagnetischen Messinstrumente schlugen aus, obwohl die Stromzufuhr längst abgeschaltet und selbst die Leitungen entfernt worden waren. Mobiltelefone wurden gestört oder fielen ganz aus.
1999 hielt der neue Besitzer eine Party in Teilen des Gebäudes, in denen einige Bands spielten. Auch hier wäre es zu seltsamen Sichtungen gekommen.