True Story

Ein Werk Gottes (Something the Lord Made) – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2004.

Ein Werk Gottes

Der Film beruht auf einer wahren Geschichte, diese sich an dem Zeitungsartikel „Like Something The Lord Made“ orientiert, dieser 1989 in „The Washingtonian“ erschienen ist. Der Artikel wurde von Katie McCabe verfasst.
Zentrales Thema dieser Geschichte ist die Zusammenarbeit zwischen dem amerikanischen Chirurgen Alfred Blalock (1899-1964) und seinem afro-amerikanischen Assistenten Vivien Thomas (1910-1985).

Alfred Blalock forschte auf dem Gebiet des traumatischen Schocks. Später wagte er sich gemeinsam mit seinem Assistenten Vivien Thomas und der Kardiologin und Kinderärztin Helen Taussig an die Fallot-Tetralogie, fallotsche Tetralogie, bei der Lungenarterien eingeengt sind, was in ausgeprägten Fällen, die bei betroffenen Kindern unmittelbar nach der Geburt, eine deutliche Blaufärbung der Haut vorweist. Dabei kommt es zu einer verminderten Lungendurchblutung was eine Zyanose, die Blaufärbung der Haut, zur Folge hat.

Man entwickelte ein Verfahren, eine Operation, die Blalock-Taussig-Operation, bei der eine Arterie verlegt wird, damit sauerstoffreiches Blut aus der Lunge in die linke Herzhälfte gelangen kann. Bevor man dies am Menschen durchführte, wurde dies von Vivien Thomas an Hunden getestet und perfektioniert.
Am 29. November 1944 wurde diese Operation erstmals am Menschen durchgeführt.
Die zwei Jahre alte Patientin Eileen Saxon hatte dieses Blue-Baby-Syndrom. Die Operation war erfolgreich, die Blaufärbung des Kindes war verschwunden, obwohl das Kind nach zwei Monaten verstarb.

Dennoch war dies der Beginn einer neuen Ära der Herzchirurgie. Es war die erste Operation überhaupt an einem offenen menschlichen Herzen. Durch diese Methode konnten Tausende von Menschenleben gerettet werden.
Vivien Thomas wollte schon immer Arzt werden, doch die Weltwirtschaftskrise ließ ihn diesen Traum zerplatzen. Obwohl er Afroamerikaner war, damals eine Rassentrennung herrschte, genoss er eine relativ gute Schulbildung. Er arbeitete als Zimmermann und Hausmeister an der Vanderbilt University wo er auf den Chirurgen Dr. Alfred Blalock traf. Diesem fiel das medizinische Wissen von Vivien Thomas auf und verhalf ihm somit zu einem Job, für ihn als Labormitarbeiter tätig zu werden. Er war interessiert und konnte so seine Begabung und Wissen für die Chirurgie unter Beweis stellen.

Es war aber auch jene Zeit die von Rassismus und Rassentrennung geprägt war, wodurch trotz ihrer Zusammenarbeit sich die sozialen und privaten Kontakte distanzierten. Seine Bezahlung als herausragender Labormitarbeiter richtete sich jedoch nach seiner eigentlichen Tätigkeit, die als Einstellung als Hausmeister geführt hatte.
Vivien Thomas war kein Arzt, hatte dennoch das Wissen und lernte viel hinzu, und zählt zu den Pionieren der Herzchirurgie.

1976 wurde ihm daraufhin der Ehrendoktortitel verliehen. Zwar nicht der Medizin, sondern Ehrendoktortitel des Rechts. Für ihn eine Ehre, womit er auch sein Einkommen verbessern konnte. Schließlich war er daran beteiligt Alfred Blalock zum Erfolg zu führen. Vivien Thomas war nun der, der andere mit dieser Operationsmethode vertraut machte und sie ausbildete. Seinen Traum Arzt zu werden hatte er immer noch, ließ von diesem ab, hätte er die gesamte Ausbildung durchlaufen wäre er dann zu alt gewesen. Insgesamt 30 Jahre haben Alfred Blalock und Vivien Thomas zusammengearbeitet.