True Story

City of God – brasilianisch-französisches Drama aus dem Jahr 2002.

City of God

 

Der Film beruht auf dem Buch Cidade de Deus (Die Stadt Gottes), von Paulo Lins, dieses 1997 veröffentlicht und 2002 von Fernando Meirelles unter dem Titel City of God verfilmt wurde. Paulo Lins wurde 1958 in Rio de Janeiro geboren und ist ein brasilianischer Schriftsteller.

Buch sowie der Film schildern die Entwicklung der Favelas, der Armenviertel, in der brasilianischen Großstadt Rio de Janeiro.
In den 1960er Jahren wurde die Cidade de Deus errichtet. Was eigentlich als Sozialsiedlung dienen sollte wurde mehr und mehr zu einem Elendsviertel.
Paulo Lins ist selbst in Cidade de Deus aufgewachsen.

Die Stadt Gottes, wie es übersetzt heißt, wurde 1966 von der Regierung errichtet, um die Favelas rund um das Stadtzentrum Rio de Janeiros zu beseitigen. Seit Juli 1981 ist dies ein Stadtteil im Westen der Millionenstadt Rio de Janeiro, mit ihren insgesamt etwa 6,5 Millionen Einwohnern. Rio de Janeiro ist gleichzeitig die Hauptstadt des Bundesstaates Rio de Janeiro in dem rund 16 Millionen Menschen leben.
In diesem Stadtteil Cidade de Deus gab es die meisten Gewaltverbrechen. Kriminalität und Drogenbanden beherrschten dieses Viertel.

2009 kam es zu einem massiven Polizeieinsatz wodurch die Drogenbanden vertrieben wurden. Das Viertel war Teil eines ambitionierten Polizei-Programms. Die Drogenbanden wurden verdrängt und die Polizei zeigte fortan Präsenz.
Der Film führt uns in die Zeit Ende der 1960er bis Anfang der 1980er Jahre und möchte zeigen wie die organisierte Kriminalität in der Stadt Gottes gewachsen ist. Es herrschte Krieg zwischen den Drogendealern.

Paulo Lins hat dort seine Kindheit verbracht und dies hautnah miterlebt.
Durch zum Teil gewaltsame Programme einer Umsiedlung hatte man versucht die Lebenssituation der Menschen zu verbessern. Ein Programm was scheiterte.
Der Film vermittelt uns reale Fakten, Bandenkriege und die Straßenkämpfe, aber auch Liebe und Hoffnung, diese jedoch von der harten und alltäglichen Gewalt beeinflusst wurde.

Ziel des Films sei aber auch die Vorurteile über die Favelas zu beseitigen. Sicher gibt es Kriminalität in Rio de Janeiro, man möchte zeigen das auch Menschen aus den Armenvierteln ein normales Leben führen, Träume haben und ihr Leben verbessern könnten, wenn sie ihre Chancen nutzen.
Eine wahre Geschichte mit einem traurigen Hintergrund. Es zeigt wie unterschiedlich die Wege sein können, jemand rutscht in die Kriminalität, ein anderer findet einen regulären Job.