True Story

The Mothman Prophecies – Tödliche Visionen – amerikanischer Mystery-Thriller aus dem Jahr 2002

The Mothman Prophecies-Tödliche Visionen

 

Der Film beruht auf dem Buch „The Mothman Prophecies“ aus dem Jahr 1975 des Parapsychologen und Journalisten John A. Keel. In dem Buch bezieht sich John Keel auf die Untersuchungen der angeblichen Sichtungen einer großen geflügelten Kreatur namens Mothman. Diese Kreatur will man in den Jahren 1966 und 1967 in der Nähe der Stadt Point Pleasant, West Virginia, gesehen haben. Außerdem kam es am 15. Dezember 1967 zum Einsturz der Silver Bridge über dem Ohio River.

Als Ursache für diesen Einsturz werden Rissbildung und Korrosion genannt. Als diese Hängebrücke zusammenbrach starben 46 Menschen, wobei zwei der Opfer nie gefunden wurden. Die Brücke wurde 1928 errichtet und war für solch schwere Lasten nicht ausgelegt, zudem wurden Wartungsarbeiten vernachlässigt, was zum Einsturz inmitten des Berufsverkehrs führte. Dies zu einem Zeitpunkt als man auch diese Erscheinung, welche als Mothman bekannt wurde, gesehen haben will.

Hierbei ist von zahlreichen Sichtungen die Rede, diese Kreatur man in der Nacht zum 15. November 1966 auf dem Gelände der stillgelegten West Virginia Ordnance Works, einer Munitionsfabrik aus dem Zweiten Weltkrieg, gesehen hatte.  Bereits drei Tage zuvor, am 12. November 1966, wollen fünf Männer die auf dem hiesigen Friedhof Vorbereitungen für eine Beerdigung trafen, diese Kreatur gesehen haben. Etwas flog über sie hinweg. Einen Vogel hielten sie für ausgeschlossen, es schien ihnen größer, wie ein riesiger Mann mit Flügeln. Die Männer waren ratlos.

Am 15. November 1966 hatten zwei junge Ehepaare diese seltsame Begegnung an dieser verlassenen Munitionsfabrik. Man beschrieb diese Erscheinung mit zwei großen Augen, der Körper in Form eines Menschen, nur viel größer und mit zwei Flügeln die auf dem Rücken gefaltet waren. Als sich diese Kreatur bewegte rasten die Paare davon. Eine weitere Gruppe von Menschen meldete sich, diese Erscheinung ebenfalls gesehen zu haben.
Gegen 22.30 Uhr am selben Abend bemerkte ein Bauunternehmer etwas seltsames. Er schaute fern als sich der Bildschirm des Fernsehgeräts plötzlich verdunkelte. Auf dem Bildschirm sah er ein merkwürdiges Muster und hörte draußen vor der Tür ein jammerndes Geräusch, ging nach draußen, leuchtete mit der Taschenlampe und entdeckte zwei rote Kreise, wie die Reflektoren eines Fahrrads, was ihn erschreckte. Er ging ins Haus um seine Waffe zu holen, war aber zu verängstigt wieder vor die Tür zu gehen. Am nächsten Morgen bemerkte er das sein erfahrener Jagdhund verschwunden war.

Am 16. November kündigte man eine Pressekonferenz an, bei der die beiden Ehepaare ihre Aussagen ebenfalls bestätigten. Deputy Sheriff Millard Halstead, der die Paare persönlich kannte, nahm deren Aussagen sehr ernst. Die Presse nannte diese seltsame fliegende Kreatur „Mothman.“
In dieser alten Munitionsfabrik gibt es ein Netzwerk von Tunneln, einem Labyrinth, wo es unmöglich erscheint nach irgend etwas zu suchen. Den Mothman will man auch später noch gesehen haben. So berichtete eine Frau noch im selben Monat, etwas großes Graues gesehen zu haben. Die Frau lief verängstigt in ihr Haus und rief die Polizei. Als diese eintraf war nichts zu sehen.

Selbst danach gab es noch seltsame Geschehnisse, diese von Wissenschaftlern und Forschern untersucht wurden. Der Parapsychologe und Autor John A. Keel befasste sich ebenfalls damit und schreibt das mindestens 100 Personen diese Kreatur gesehen haben wollen. Im Herbst 1966 kam es zudem zu Problemen mit TV-Geräten und Telefonen. Am 15. Dezember 1967 kam es zum Einsturz der Silver Bridge.