True Story

Wir waren Helden (We Were Soldiers) – amerikanisch-deutsches Kriegsdrama aus dem Jahr 2002.

Wir waren Helden

Als Vorlage des Films diente das Buch “We Were Soldiers Once…And Young” des damaligen Generalleutnants Harold G. Moore der in der US-Army diente und im Vietnamkrieg seinen Dienst verrichtete. Außerdem dem am Buch beteiligten Reporter Joseph L. Galloway, dieser für die United Press International, einer Nachrichtenagentur, berichtete.

Hierbei geht es um die Schlacht im la-Drang-Tal, der ersten kriegerischen Auseinandersetzung zwischen der US-Army und der Volksarmee Nordvietnams. Diese Schlacht begann am 14. November 1965 und dauerte mehrere Tage. Gegenüber standen sich drei Bataillone mit jeweils 495 Soldaten der US-Army, somit etwa einer Truppenstärke von 1500 Mann und dem Feind mit geschätzten 2000-4000 Vietnamesen.

Der hoch dekorierte Militärstratege Generalleutnant Harold G. Moore führte die US-Truppen an. Der Kriegskorrespondent Joseph L. Galloway wohnte dieser Schlacht bei, der als Zivilist dieses Massaker für die Nachwelt festhielt. Zwei Zeitzeugen die dieses grausame Massaker erlebt, dokumentiert und in ihrem Buch festgehalten haben.
Die Schlacht dauerte vier Tage im zentralen Hochland Vietnams, wobei der Sieg von beiden Seiten beansprucht wird.

Die Verluste bei den nordvietnamesischen Truppen, die unter Befehl von Nquyen Huu An standen, belaufen sich auf 837 Mann und die US-Army verzeichnete 234 Tote.
Harold G. Moore sollte als Kommandeur des 1. Bataillons des 7. Kavallerieregiments diesen Einsatz leiten und bekam den Befehl den Berg nicht zu stürmen. Als Landezone wählte er eine Wiese, nördlich des Berges. 16 Hubschrauber sollten dort die Soldaten absetzen, insgesamt 4 Kompanien, sodass alle 30 Minuten Soldaten dort landeten.

Während einige Soldaten die Gegend sicherten, befahl Moore kleinere Truppen zur Aufklärung zu schicken. Dabei machte man den ersten Gefangenen, einen unbewaffneten Kämpfer, dieser erklärte das sich beim Chu-Pong-Berg etwa 1600 vietnamesische Soldaten befinden. Bislang waren nur 200 US-Soldaten gelandet.

Erste Schüsse fielen, das 1. Platoon wurde unter schweren Beschuss genommen. Der Zug von Lieutnant Henry Herrick meldete ebenfalls feindlichen Beschuss. Ihnen war es gelungen mehrere feindliche Soldaten zu töten. Dabei wurde der Trupp selbst umzingelt. Die Männer waren eingeschlossen und einige ließen hier ihr Leben. Man bat um Artillerieunterstützung und konnte die Stellung für den Rest des Tages halten.
Der Gegner rückte immer weiter vor, sodass Moore Luftangriffe anforderte. Inzwischen versuchte man zu Herricks abgeschnittenem Zug vorzurücken.

Es kam zu einem heftigen Feuergefecht, was dazu führte das man die Landezone schließen musste. Kampfhubschrauber mussten nun auch die Verwundeten ausfliegen.Für die anbrechende Nacht wurde eine Verteidigungsstellung errichtet. Moores Bataillon hatte schwere Verluste zu verzeichnen. Am Morgen sandte Moore Spähtrupps um die Stärke des Feindes zu bestimmen. Um die feindlichen Linien zu zerstören, kamen zwei Kampfflugzeuge zum Einsatz die Napalmbomben abwarfen. Dies geriet in die eigenen Reihen, wobei auch US-Soldaten qualvoll starben. Den zweiten Kampfjet konnte man noch rechtzeitig zum Abdrehen bringen.

An der neuen Landezone X-Ray konnten neue Soldaten abgesetzt werden. Vier Tage dauerte diese Schlacht, dieses Massaker, und die Vietnamesen hatten erkannt das sie die technisch überlegenen Amerikaner in Bedrängnis bringen konnten. Sie mussten nur nahe genug an sie herankommen um ihnen somit Verluste zufügen zu können um die Amerikaner zum Rückzug zu zwingen.