True Story

The Killing Fields – Schreiendes Land – britisches Kriegsdrama aus dem Jahr 1984.

The Killing Fields

Der Film beruht auf der wahren Geschichte der Freundschaft des Kambodschaners Dith Pran und dem amerikanischen Journalisten Sydney Schanberg während der Terrorherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha von 1975 bis 1979.

Sydney Schanberg, Jahrgang 1934, ist amerikanischer Journalist und wurde bekannt als er über den Krieg in Kambodscha berichtete. 1975 kamen die Roten Khmer in Kambodscha an die Macht, eine kommunistische Partei, maoistisch-nationalistische Guerillabewegung. Diese versuchten die Gesellschaft mit Gewalt in einen Agrarkommunismus zu überführen. Die Bevölkerung wurde fast vollständig vertrieben und das Ganze mündete in einem Massenmord.

Die radikal-sozialistische Schreckensherrschaft kostete nach Schätzungen bis zu 2,2 Millionen Kambodschanern das Leben.
Das einst so reiche und hochqualifizierte Land wurde dadurch in die Steinzeit zurück versetzt. Aus dem wohlhabenden Königreich wurde ein Land voller Leid, Angst und Schrecken.

Anführer der Roten Khmer war Pol Pot, dieser als Diktator Kambodschas von 1975 bis 1979 regierte. Unter seiner Herrschaft starben 3 Millionen Kambodschaner, durch Exekution, Zwangsarbeit, Unterernährung und nicht ausreichender medizinischer Versorgung. Intellektuelle, dazu zählten selbst Brillenträger, waren für ihr Vorhaben unerwünscht und überflüssig. So waren unter den Opfern viele Ärzte und Lehrer.
Durch die Enteignungen und der desaströsen Wirtschafts-und Handelspolitik kam es zu Hungersnöten.

Am 17. April 1975 wurde die Hauptstadt Kambodschas Phnom Penh von den Roten Khmer eingenommen. Man rief das demokratische Kampuchea aus und begann mit der Errichtung des Terrorregimes. Vietnam war inzwischen wiedervereint. Vietnamesische Truppen marschierten 1978 in Kambodscha ein um das Regime zu stürzen und den Gräueltaten der Massenmörder ein Ende zu setzen. Bis heute werden Massengräber untersucht. Todesursachen sind Exekution, wie dem Erschießen, Erschlagen und Ersticken. Kleinkinder wurden gegen Bäume geworfen bis diese tot waren.

Der Journalist Sydney Schanberg hatte über diese Ereignisse berichtet. 1976 bekam er für seine Berichterstattung den Pulitzer-Preis. Es bestand auch das Risiko das man auch ihn tötet, er entschied sich in Phnom Penh zu bleiben und zu berichten. Hier traf er auf Dith Pran, einem Kambodschanischen Fotojournalisten. Dieser musste selbst fliehen und überlebte den Kambodschanischen Völkermord. Er und Sydney Schanberg blieben während der Machtübernahme der Roten Khmer in Kambodscha. Da Schanberg ein ausländischer Journalist war, durfte er das Land verlassen. Dith Pran wurde dies verweigert. Er gab sich als einfacher Bauer aus, um einer möglichen Exekution zu entgehen. Die nächsten Jahre arbeitete er auf den Feldern.

Nachdem die Vietnamesische Volksarmee einmarschiert war, musste er erfahren das viele seiner Familienangehörigen von der Roten Khmer getötet wurden. Er floh nach Thailand und später in die USA, wo er ab 1980 als Fotojournalist für die New York Times tätig war. 2008 verstarb Dith Pran im Alter von 65 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.Sydney Schanberg arbeitete weiterhin als Journalist.