True Story

Dogtown Boys (Lords of Dogtown) – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2005.

Dogtown Boys

Das Sportdrama beschreibt den Aufstieg und den Fall der legendären Z-Boys, einer Gruppe von Surfern und Skateboardern in den 1970er Jahren. Als Dogtown wurde die Gegend um den Pacific Ocean Park Pear bezeichnet, einem Viertel von Santa Monica in Kalifornien.

Die Z-Boys, oder auch das Zephyr Team, hatten einen maßgeblichen Einfluss auf die Skateboardwelt. Zu diesem Team zählten Allen Sarlo, Jay Adams, Tony Alva, Chris Cahill und Stacy Peralta. Gründer des Zephyr Teams war Skip Engblom, der bereits 1972 zusammen mit dem Surfbrettkonstrukteur Jeff Ho und dem Fotografen Craig Stecyk in Venice ein Surfbrettgeschäft eröffnete. Hier wurden Surfbretter entworfen und hergestellt um sie später zu verkaufen. Die Z-Boys repräsentierten das Geschäft und deren Surfbretter. Es gab Surfwettbewerbe bei dem als Erster der 14-jährige Nathan Pratt teilgenommen hatte. Pratt arbeitete zudem in der Werkstatt und wurde bei der Herstellung von Surfbrettern ausgebildet.

Die Z-Boys trafen sich oft am Pacifik Ocean Park, einem recht gefährlichen Ort zum Surfen. Trotz dieser Gefahren surften sie, sie brauchten diesen gewissen Kick. Als das Zephyr Team ins Leben gerufen wurde, etablierte sich diese Gruppe von Surfern und Skatern zu einem angesehenen Verband. Immer mehr Jugendliche fanden sich im Surfgeschäft, dem Zephyr Shop, ein, weil sie zu Hause raus wollten, da in ihren Elternhäusern miserable Verhältnisse herrschten.

Was einst als Hobby begonnen hatte, war nun ein eingespieltes Skateteam bei Wettkämpfen. Skateboarden war populär genug um diese Wettkämpfe zu veranstalten. Die Hälfte der Finalisten waren Mitglieder des Zephyr Teams, darunter Peggy Oki, Jay Adams. Tony Alva und Nathan Pratt. Viele der älteren Skateboarder konnten nicht begreifen, dass sie gerade eine Revolution im Skateboarden miterlebten.

Mitte der 1970er Jahre herrschte in Südkalifornien eine große Dürre. Die Poolbesitzer in den wohlhabenden Wohnvierteln waren gezwungen das Wasser aus den Pools abzulassen. Die Z-Boys nutzten die leeren Pools um mit ihren Skateboards darin zu fahren. Dies war die Geburtsstunde eines neuen Stils, dem vertikalen Skaten.

Selbst die Industrie wurde auf die Jungs aufmerksam und verhalf einigen Mitgliedern wie Tony Alva, Jay Adams und Stacy Peralta zu Karrieren und Popularität. 1976 wurden die Mitglieder von anderen Teams unter Vertrag genommen. Gemeinsame Treffen waren nicht mehr möglich. Selbst der Zephyr Shop musste aus finanziellen Gründen schließen. Jeff Ho versuchte das Team zusammen zu halten, konnte aber finanziell nicht das bieten was andere Teams für die Z-Boys bereitstellten.

Nathan Pratt übernahm 1977 das Geschäft. Die legendären Z-Boys beeinflussten den Skateboardsport maßgeblich, es ist die Grundlage für viele der heutigen Extremsportarten. Beim Publikum waren sie sehr beliebt.