True Story

Warte, bis es dunkel wird (The Town That Dreaded Sundown) – amerikanischer Horror-Thriller aus dem Jahr 2014.

Warte bis es dunkel wird

Der Film basiert auf dem Texarkana Phantom-Mörder, der für eine Reihe von Morden und Übergriffen in Texarkana (Miller County, Arkansas und Bowie County, Texas) verantwortlich ist.

Fünf Menschen wurden getötet und drei verwundet. Es gab zwar einen Hauptverdächtigen, den Kriminellen Youell Swinney, dieser nie für die Verbrechen, der Morde, belastet oder verurteilt wurde. Die Mordserie ereignete sich im Jahr 1946. Die Gewaltverbrechen gelten bis heute als ungelöst. The Texarkana Moonlight Murders, die Mondlicht-Morde, ist ein Begriff der von den damaligen Medien geprägt wurde. Die Verbrechen begannen im Frühjahr 1946 in der Stadt Texarkana, die auf der Grenze zwischen Texas und Arkansas liegt.

Am 22. Februar 1946 waren der 25-jährige Jimmy Hollis und seine 19-jährige Freundin Mary Jeanne Larey mit dem Auto unterwegs. Während sie auf einer abgelegenen Straße, einem beliebten Ort für Verliebte, parkten, wurden sie von einem Unbekannten angegriffen und geschlagen. Der Angreifer trug einen Sack über dem Kopf, war bewaffnet und schlug Jimmy Hollis mit einem schweren stumpfen Gegenstand auf den Kopf. Mary Jeanne Larey wurde ebenfalls niedergeschlagen und der Täter verging sich an ihr. Sie erklärte später das sie nicht vergewaltigt worden sei, sondern schrecklich missbraucht, indem der Täter ihr die Pistole vaginal einführte. Ihr gelang es aufzustehen und wegzurennen. Sie gelangte an ein Haus von wo man die Polizei verständigte. Beide hatten den Angriff überlebt und kamen mit einem Schrecken davon.

Einen Monat später, am 24. März, fand man die Leichen der jungen Leute, des 29-jährigen Richard L. Griffin und seiner 17-jährigen Freundin Polly Ann Moore. Beiden wurde in den Hinterkopf geschossen. Ein vorbeifahrender Autofahrer hatte die Leichen etwa 100 Meter vom Highway 67 entdeckt.
Der Fall wurde von der Polizei von Texas und Arkansas untersucht. In der Tatnacht hatte es stark geregnet, sodass man keinerlei Spuren fand. Man vermutete zunächst das das Motiv des Täters Raub sei.

Am 28. März fühlten sich die Ermittler erschöpft, in nur fünf Tagen wurden 200 Verdächtige verhört, man ging Hunderten von Spuren nach die sich jedoch als falsch erwiesen. Man ging zurück zu den eher spärlichen Hinweisen. Dennoch hatte man drei Verdächtige inhaftiert.
In der Zeitung Texarkana Gazette rief man am 27. März die Bewohner auf, die Polizei zu unterstützen, aber dabei nicht die polizeilichen Untersuchungen zu behindern. Bisherige Ermittlungen waren ohne Erfolg. Am 30. März wurde eine Belohnung von 500 Dollar ausgesetzt.

Im folgenden Monat, am 14. April, fand man die leblosen Körper der Jugendlichen, des 16-jährigen Paul Martin und der 15-jährigen Betty Jo Booker, in Spring Lake Park, auf der texanischen Seite von Texarkana. Die Leiche von Paul Martin wies vier Schusswunden auf. Den Leichnam von Betty Jo Booker fand man etwa 3 Kilometer entfernt, nachdem Suchmannschaften, Familie und Freunde, nach ihr gesucht hatten. George Boyd fand die Leiche hinter einem Baum. “Oh mein Gott, da ist sie.”
Die 15-jährige war mit zwei Schüssen getötet wurden. Die Tatwaffe war die selbe wie bei dem ersten Doppelmord, eine Pistole der Marke Browning. Laut den Zeitungsberichten einen Tag darauf, hieß es, dass das Mädchen nicht missbraucht wurde. Bei späteren Berichten wurde erwähnt, dass sie vergewaltigt wurde.
Die Polizei begann nun damit die bei den Paaren so beliebten Orte zu beobachten.

Am 3. Mai kam es zu einem weiteren Mord. Ein abgelegenes Bauernhaus war Schauplatz des Mordes, bei dem der 37-jährige Virgil Starks von einem Täter mit zwei Schüssen getötet wurde. Seine Frau die sich im Nebenzimmer aufhielt, lief zum Telefon wobei ihr der Täter ins Gesicht geschossen hatte. Sie überlebte diesen Angriff.
Insgesamt wurden zwei Frauen und drei Männer getötet. Panik brach aus, Bewohner von Texarkana kauften Waffen und verbarrikadierten sich in ihren Häusern. In nur zwölf Wochen wurden fünf Menschen kaltblütig ermordet. Die ganze Stadt war traumatisiert.
Bis heute bleibt die Identität des Phantomkillers unbekannt.