True Story

Die Asche meiner Mutter (Angela’s Ashes) – amerikanisch-irisches Drama aus dem Jahr 1999.

Die Asche meiner Mutter

Der Film basiert auf dem autobiografischen Roman Angela’s Ashes von Frank McCourt aus dem Jahr 1996. Hier beschreibt der Autor seine schwierige Kindheit und Jugend. Frank McCourt (1930-2009) war amerikanischer Schriftsteller und Lehrer irischer Abstammung. Geboren am 19. August 1930 in New York City, als Sohn irischer Einwanderer. Sein Vater Malachy McCourt (1899-1985) stammte aus Moneyglass und war Mitglied der IRA, seine Mutter Angela Sheehan (1908-1981) war irische Katholikin und wohnte einst in Limerick.

Die Familie zu denen auch sein jüngerer Bruder Malachy, die Zwillinge Oliver und Eugene gehörten, lebten in New York. Seine Schwester Margaret starb 1935, sieben Wochen nach ihrer Geburt. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise zog die Familie zurück nach Irland. Seinem Vater war es nicht gelungen in Belfast und Dublin eine Arbeit zu finden. Er griff stattdessen zum Alkohol und die Familie zog nach Limerick, wo seine Großmutter lebte. Die Familie sank noch tiefer in die Armut. Sie lebten in einem Elendsviertel, in einem kleinen Haus, was durch den vielen Regen völlig durchnässt war. Die Eltern mussten sich mit den Kindern ein Bett teilen. Das wenige Geld das sie zur Verfügung hatten brachte sein Vater lieber in die Kneipe.

Die Zwillinge Oliver und Eugene verstarben, aufgrund der Lebenssituation. Seine Mutter wurde erneut schwanger, Michael und Alphonsus kamen zur Welt. Als Frank McCourt elf Jahre alt war, erkrankte er an Typhus, woran er fast gestorben wäre.

Sein Vater ging nach England um dort nach Arbeit zu suchen. Er wollte Geld schicken um seine Familie zu unterstützen. Er schickte nichts und hatte die Familie verlassen. Seine Mutter hatte kein Einkommen und am Rande des Verhungerns musste sie ihre Söhne erziehen. Frank ging zur Schule die er mit 13 Jahren beendete. Er fand einige kleinere Gelegenheitsjobs, klaute Brot und Milch um es seiner Mutter und seinen Geschwistern zu geben.

1949 als er 19 Jahre alt war, fand er Arbeit beim hiesigen Postamt wo er Telegramme austeilte. Er hatte vor wieder nach New York zu reisen und sparte sein hart verdientes Geld. Damals gab es eine Frau die Geld an Hilfebedürftige verliehen hatte. Als diese verstorben war, klaute Frank 55 Pfund. Er brauchte das Geld um nach New York zu kommen.

In New York angekommen arbeitete er im Biltmore Hotel. Er verdiente etwa 26 Dollar die Woche, wovon er 10 Dollar seiner Mutter schickte. Seine Brüder Malachy und Michael folgten ihm Anfang der 1950er Jahre nach New York. Frank McCourt ging zur Armee und war für drei Jahre in Deutschland, Bayern, stationiert. Wieder in New York, studierte er und übte Gelegenheitsjobs aus um sein Lebensunterhalt zu bestreiten. Nach dem Studium arbeitete er als Englischlehrer. Er war dreimal verheiratet.

1996 wurde sein Buch Angela’s Ashes veröffentlicht. Das Buch wurde zum Bestseller, er gewann den Pulitzer-Preis und den Literaturpreis National Book Critics Circle Award.  Am 19. Juli 2009 verstarb Frank McCourt an den Folgen einer Hirnhautentzündung.