True Story

Gorillas im Nebel – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1988.

Gorillas im Nebel

Erzählt wird die Geschichte der Zoologin und Verhaltensforscherin Dian Fossey, die das Leben der Gorillas studierte. Außerdem widmete sie sich dem Schutz der Berggorillas. Diese Menschenaffen liebte sie mehr als die Menschen. Sie rettete Gorillas vor dem Menschen, hatte Wilderern den Kampf angesagt und diese ohne Gnade verfolgt.

Bis zu jenem Tag, als man Dian Fossey mit einer Machete bestialisch ermordete. Ihrem Kampf für die Gorillas fiel sie selbst zum Opfer.

Dian Fossey (1932-1985), interessierte sich schon im Kindesalter für Tiere. Als sie sechs Jahre alt war, ließen sich ihre Eltern scheiden. Ihre Mutter hatte zwar erneut geheiratet, doch ihr Stiefvater akzeptierte sie nicht. Er hatte ihr unmenschliche Regeln erteilt, so durfte sie nicht einmal gemeinsam mit ihm beim Essen in einem Raum sein. Sie interessierte sich für Pferde und begann zu reiten. Ihr Goldfisch wurde ihr bester Freund.

Sie erlernt den Beruf der Ergotherapeutin. 1963 reist sie zum ersten Mal nach Ostafrika. Dort besuchte sie die Ausgrabungsstätte des Paläoanthropologen Louis Leakey. Im Kongolesischen Kabara hat sie ihre erste Begegnung mit den Gorillas. Sie war fasziniert von diesen Tieren. 1966 trifft sie in den Vereinigten Staaten auf Louis Leakey, der sie unterstützte um nach Afrika gehen zu können. Ihre Aufgabe war es die Populationen zu erfassen. Tage, Wochen sogar Monate durchstreifte sie die nebeligen Berge, musste ihre Höhenangst überwinden und ihrem labilen Gesundheitszustand trotzen. Sie litt unter Atemproblemen, was ihr starkes Rauchen noch verstärkte.

Durch ihre schier unerschöpfliche Geduld und Ausdauer gelang es ihr das sie die Gorillas akzeptierten, sie war mitten unter ihnen. Es gelangen ihr völlig neue Einblicke in deren Familien-und Verhaltensstrukturen. Selbst die ältesten Silberrücken ließen ihre Studien zu. Darunter der Berggorilla Digit (1965-1977), der am Silvestertag 1977 im Kampf mit sechs Wilderern getötet wurde. Das männliche Leittier hatte versucht seine Familie vor den Wilderern zu schützen.  Dian Fossey hatte dies nicht verhindern können, auch wenn sie stets bereit war alles für die Gorillas zu tun. Sie zerstörte Wildererfallen und organisierte Wächter zum Schutz der Tiere.

Dian Fossey hatte ihr Leben ganz den Berggorillas verschrieben. Alles was sie über diese Tiere herausfand, wie sie essen oder spielen, schrieb sie akribisch in ihrem Notizbuch nieder. Als sie dort mit ihrer Arbeit begonnen hatte, lebten nur noch sehr wenige dieser Tiere. Auch wenn es ständig zu Konflikten mit Wilderern gekommen war, sah sie diese Zeit mit den Gorillas als ihre glücklichsten Momente. Sie lebte 18 Jahre in Afrika, im Grenzgebiet zwischen Zaire und Ruanda. Durch ihre Arbeit hatte sie sich nicht nur Freunde gemacht.

Am Morgen des 27. Dezember 1985 fand man sie tot in ihrer Hütte. Erschlagen mit einer Machete, bei dem ihr Gesicht gespalten war. Dieser Mord bleibt bis heute ungeklärt. Der Tot einer sehr mutigen und ungewöhnlichen Frau, die nur eins wollte, das die Gorillas in Frieden leben können und sie ihr Verhalten studieren kann.