True Story

Patton – Rebell in Uniform – amerikanisches Kriegsdrama, Biografie aus dem Jahr 1970.

Patton

Der Film beruht auf dem Leben des hochrangigen Offiziers George S. Patton (1885-1945). George Smith Patton diente als General der US-Army im Zweiten Weltkrieg. Er kommandierte die 3. US-Armee nach dem diese in der Normandie landete.

Sein militärischer Führungsstil machte ihn zu einem der besten Panzerkommandeure der US-Army. Er galt als ungerecht und starrsinnig, mit einer eher jähzornigen Art. Im Zweiten Weltkrieg erlangte er den Höhepunkt seiner militärischen Laufbahn. Seine Persönlichkeit und sein Erfolg waren zeitweise von seinen teils vulgären Äußerungen umstritten. Militärisch hingegen galt seine schnelle und aggressive Offensive als äußerst wirksam. 1943 war es ihm gelungen, durch einen gewagten Angriff und seinen Taktiken der Verteidigung, die 7. US-Armee zum Sieg bei der Invasion Siziliens zu führen.

Am so genannten D-Day im Jahr 1944, als die Alliierten in der Normandie landeten, bekam er vom amerikanischen Präsidenten Roosevelt den Befehl die 3. US-Armee zu kommandieren. Unter seiner Führung eroberte man in Frankreich Stadt für Stadt. 1945 war es ihm gelungen nach Deutschland vorzurücken. Ein 10-Tage-Marsch durch feindliches Gebiet.

Bekanntheit erlangte Patton auch durch seine Sprüche, wie; „Wir knallen die Hundesöhne nicht nur ab. Wir schneiden ihnen bei lebendigem Leib die Gedärme heraus und schmieren damit unsere Panzerketten.“ Ihm war es immer gelungen seine Männer zu motivieren, sie anzutreiben und sie zu Höchstleistungen im Kampf mit dem Gegner zu bringen. Dabei hatte er es stätig geschafft selbst seinen Gegner zu überraschen. Ein General durch und durch, mit einem skrupellosem Führungsstil, aber nur so konnte er gewinnen.

Im April 1945 kam der Befehl direkt weiter nach München zu marschieren. Da er ein Pferdeliebhaber war, rettete er die Pferde vom Gestüt Hostau vor den sowjetischen Truppen. Hier hatte die Wehrmacht einige ihrer Pferde untergebracht.

Bis zum heutigen Tag gilt George S. Patton als einer der erfolgreichsten Kommandeure der amerikanischen Geschichte. Im Dezember 1945 kam es einen Tag vor seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten zu einem Autounfall, bei dem er einen Halswirbelbruch erlitt. Dies hatte eine Querschnittlähmung zur Folge. Am 12. Dezember 1945 verstarb er im Alter von 60 Jahren an den Folgen einer Lungenembolie im Heidelberger Militärkrankenhaus. 1947 wurden seine Memoiren „War as I know It“ veröffentlicht. Er war maßgeblich daran beteiligt Deutschland von den Nazis zu befreien.

Eine seiner bekanntesten Aktionen war, als er mit seiner 3. Armee am 11. April 1945 Weimar erreichte und das KZ Buchenwald befreite. Er war schockiert was er hier sehen musste. Diese Grausamkeiten der Nazis hatten ihn dazu bewegt, der Militärpolizei zu befehlen, am folgenden Tag 1000 Bürger der Stadt Weimar durch das KZ zu führen und sie somit mit den Gräueltaten der Nazis zu konfrontieren.