True Story

Das Boot – deutsches Kriegsdrama, Thriller aus dem Jahr 1981.

Das Boot

Der Film beruht auf dem Roman „Das Boot“ von Lothar-Günther Buchheim aus dem Jahr 1973. Lothar-Günther Buchheim (1918-2007) schildert in seinem Buch persönliche Erlebnisse als Kriegsberichterstatter. Er diente auf verschiedenen U-Booten, machte Notizen und geht in seinem Buch auf die Feindfahrten der Boote U 96 und U 309 ein.

1940 kam er als Kunststudent zur Kriegsmarine. Seine Aufgabe bestand darin als Kriegsberichterstatter auf U-Booten, Zerstörern und Minenräumbooten sämtliche Vorfälle und Ereignisse zu dokumentieren.

Das U-Boot U 96 vom Typ VII C war ein deutsches Unterseeboot, das im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Marine eingesetzt wurde. Der Typ VII C  war das bei weitem meist gebaute U-Boot überhaupt. Zudem zählt es zu den erfolgreichsten U-Booten. U 96 lief am 1. August 1940 vom Stapel. Das Boot hatte mehrere Einsätze, mit insgesamt 11 Feindfahrten. Dabei konnten 28 feindliche Schiffe versenkt werden. Am 15. Februar 1945 wurde U 96 außer Dienst gestellt und etwa fünf Wochen darauf durch Fliegerbomben eines Angriffs durch die United States Army Air Force in Wilhelmshaven zerstört.

Lothar-Günther Buchheim war während der siebten Feindfahrt an Bord des Bootes. U 96 gehörte zur 7. U-Boot Flottille, diese im französischen Saint-Nazaire, einer Hafenstadt, stationiert war.  Diese Feindfahrt führte ihn als Kriegsberichterstatter in den Atlantik und der Straße von Gibraltar. In seinem Erlebnisbericht im Jahre 1943, „Jäger im Weltmeer“, berichtet er von einem erbitterten Kampf zwischen einem deutschen U-Boot und einem britischen Zerstörer. In den Kriegsjahren entstanden Hunderte von Zeichnungen, Aquarellen, Fotografien und Buchmanuskripte.

Eine Welt die kaum einer kennt, an Bord eines Unterseebootes zu sein, wo Gespräche sich nur auf die Befehle reduzieren, sich der Mensch voll und ganz auf die Maschinen verlassen muss.

So kommt es zur siebten Feindfahrt von U 96. Der Befehl lautete mit drei weiteren Booten aus zu laufen um andere Boote vor Neufundland abzulösen. In der Region machte man Jagd auf alliierte Geleitzüge. Im Hafen der spanischen Stadt Vigo wurde U 96 mit Proviant und Treibstoff versorgt. Auf dieser Fahrt war Leutnant Lothar-Günther Buchheim an Bord. Bei der Fahrt ins Mittelmeer gelang es ein Schiff zu versenken.

Als man die Straße von Gibraltar durchbrechen wollte, scheiterte diese Unternehmung und U 96 wurde diesmal selbst schwer beschädigt. Es gelang den deutschen Stützpunkt, die westfranzösische Hafenstadt La Rochelle anzusteuern.

Lothar-Günther Buchheim diente später auch auf dem Boot U 309, einem der letzten deutschen U-Boote in den Atlantikhäfen Frankreichs. Er musste fliehen, schaffte es durch ganz Frankreich bis in seine Heimat Deutschland.