True Story

The Runaways – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2010.

The Runaways

Der Film erzählt die Geschichte der Band The Runaways, einer Rockband, bestehend aus Frauen, die in der Zeit von 1975 bis 1979 Hard Rock und Punk spielte. Die damalige Sängerin und Gitarristin Joan Jett ist bis heute im Musikgeschäft tätig.

Von 1976 bis 1977 war Cherie Currie Sängerin der Musikgruppe The Runaways. 1989 erschien ihre Autobiografie „Neon Angel: The Story Cherie Currie“, in der sie ihre Geschichte als Lead-Sängerin erzählt. Der Film geht teilweise darauf ein und zeigt Momente ihrer gebrochenen Kindheit, den Aufstieg zum Ruhm, ihrem Kampf und der Erholung des Drogen-und Alkoholmissbrauchs. Ihre bekanntesten Songs sind Cherry Bomb, Hollywood und Queens of Noise.

Die Band wurde 1975 von Sandy West und Joan Jett ins Leben gerufen. Später trafen sie auf Kim Fowley, der die Band managte. Er half auch dabei weitere passende Bandmitglieder zu finden. Angefangen als Trio, nachdem Bassistin Michael „Micki“ Steel  dazugestoßen war, traten sie in den Clubs rund um Los Angeles auf. Hier trafen sie auf Lita Ford, die Gitarristin der Band wurde, außerdem auf Cherie Currie, die nun Sängerin der Band war. Micki Steele hielt dem Druck nicht stand und verließ die Band, so stieß 1975 Jackie Fox zur Band.

Ihr Debütalbum „The Runaways“ wurde 1976 veröffentlicht. Die Band tourte durch die USA und ihre zahlreichen Konzerte waren teilweise ausverkauft. 1977 folgte ihr zweites Album „Queens of Noise.“ In den USA feierten sie nur mäßige Erfolge, da Kim Fowley ein Image für die Band geschaffen hatte was weniger gut ankam. Es war eine Band, bestehend aus jungen Mädchen, die über Sex, Alkohol und dem Leben auf der Straße sangen.

Im Sommer 1977 gaben sie Konzerte in Japan die alle ausverkauft waren. Für The Runaways ein riesen Erfolg, was allerdings in Japan in einer Massenhysterie ausartete. Noch im selben Jahr wurde ihr Album „Live in Japan“ veröffentlicht. Jackie Fox verließ die Band, da es während ihrer Japan-Tour zu Spannungen unter den fünf Mädels gekommen war. Sie wurde durch Vicki Blue ersetzt. Cherie Currie hatte ebenfalls die Band verlasen.

Ihr viertes Album „Waiting for the Night“ folgte. Kim Fowley verlor das Interesse an der Band und kündigte als Manager. Innerhalb der Gruppe kam es immer wieder zu Spannungen da man sich wegen dem Musikstil nicht einig war.

Cherie Currie veröffentlichte ihre Solo-LP „Beauty’s Only Skin Deep“ die von Kim Fowley produziert wurde. Sie tourte mit ihrer Zwillingsschwester Marie Currie durch die USA.

Am Silvesterabend 1978 gaben The Runaways ihr letztes Konzert. 1979 kam es zur Auflösung, da es immer wieder Meinungsverschiedenheiten gegeben hatte.

Joan Jett startete ihre Solokarriere. Lita Ford hatte ebenfalls Erfolg und veröffentlichte mehrere Alben. Jackie Fox studierte Jura und wurde Anwältin. Sandy West machte mit ihrer Band weiterhin Musik, sie verstarb 2006 an Lungenkrebs. Vicki Blue drehte einen Dokumentarfilm über die Runaways. Laurie McAllister die von 1978 bis 1979 Bassgitarre spielte starb 2011.