True Story

Silkwood – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1983.

Silkwood

 

Thematisiert wird die Geschichte von Karen Gay Silkwood, einer amerikanischen Chemiearbeiterin und Gewerkschaftsaktivistin, die unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Sie arbeitete als Chemietechnikerin im Unternehmen Kerr-McGee, das im Öl-,Chemie- und Atomgeschäft tätig war.

Der Konzern Kerr-McGee nahe der Stadt Crescent, Oklahoma, wurde 2006 aufgelöst. Das Unternehmen verfügte über eine Aufbereitungsanlage für Plutonium. Die Aufgabe von Karen Silkwood bestand darin, die Sicherheitsbestimmungen zu überwachen. Sie war jedoch auch in der Gewerkschaft, die als Aktivistin der Sicherheit dieser Anlage kritisch gegenüberstand. Sie sammelte Beweise das die Anlage Sicherheitsmängel hatte. Bei ihr selbst wurde eine erhöhte Belastung mit Plutonium festgestellt. Außerdem habe das Unternehmen fehlerhafte Brennelemente ausgeliefert, was den Betrieb von Reaktoren gefährdete. Im Konzern selbst wurden Dokumente gefälscht um es so aussehen zulassen als seien die Brennelemente ohne Mängel.

Karen Silkwood starb am 13. November 1974 bei einem Autounfall. Seither ist ihre Geschichte bekannt, sie ist Thema vieler Bücher, Zeitungen und dem Film Silkwood. Die Umstände ihres Todes sind Gegenstand vieler Spekulationen. Ihr Leichnam wurde untersucht. Dies diente auch dazu um Belastungen von Plutonium im Körper nachzuweisen.

Vor ihrem Unfall hatte sie eine Versammlung besucht, man stellte auch etwas Alkohol fest. Im Polizeibericht stand, das es durch Übermüdung zu diesem Unfall gekommen sei. Man spekulierte das jemand bei diesem Unfall nachgeholfen hat. Aufrund ihres Wissens und den Recherchen in dem Konzern wollte man sie womöglich zum Schweigen bringen. Beweise hierfür gibt es jedoch nicht. Es heißt man habe am hinteren Teil ihres Wagens eine Delle mit Metall-und Gummifragmenten gefunden, was daraufhin deutet das jemand sie gerammt haben kann. Was wirklich passiert ist konnte nie eindeutig geklärt werden.

Karen Gay Silkwood wurde am 19. Februar 1946 in Longview, Texas, geboren und wuchs als älteste von drei Kindern in Nederland, Texas, auf. Texas ist bekannt für seine Öl-und Gasfelder, sie wuchs mittendrin auf. Sie besuchte die Lamar-University in Beaumont in Texas. 1965 heiratet sie William Meadows, der an den Ölpipelines arbeitete. Das Paar bekam drei Kinder. Die Familie steckte in finanziellen Schwierigkeiten, hinzu kam das ihr Mann eine Affäre hatte. Ihr Ehemann weigerte sich die Affäre mit seiner Freundin Kathy zu beenden.

Karen Silkwood verließ daraufhin die Familie und ihr Mann bekam das Sorgerecht für die drei Kinder. 1972 zog sie nach Oklahoma City. So fand sie auch zum Unternehmen Kerr-McGee.  Hier nahm sie an einem Streik teil und wurde in die Gewerkschaft gewählt. Ihr Job war es die Gesundheits-und Sicherheitsrichtlinien zu überwachen. Sie entdeckte zahlreiche Verstöße gegen diese Bestimmungen, was ihr laut den Spekulationen zum Verhängnis wurde. Ihr Tod führte zu zahlreichen Untersuchungen. Medien wurden landesweit auf diesen Fall aufmerksam.

1975 wurde das Werk durch die Atomic Energy Commission geschlossen. Ihr Vater zog vor Gericht und erstritt 1,3 Millionen Dollar. Der Prozess zog sich bis ins Jahr 1986. Das Unternehmen Kerr-McGee bestritt jede Verantwortung für den Tod von Karen Silkwood.