True Story

Christina Noble – Die Mutter der Niemandskinder – britisch-vietnamesisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2014.

Christina Noble-Die Mutter der Niemandskinder

Der Film beruht auf der Geschichte von Christina Noble, die sich für Kinder einsetzt, Wohltätigkeitsarbeit leistet und die Christina Noble Children’s Foundation, CNCF, gegründet hat. Sie ist nicht nur Gründerin sondern auch treibende Kraft und wird liebevoll Mama Tina genannt. Sie kümmert sich um die Kinder in den Slums in Ho-Chi-Minh-Stadt, der größten Stadt Vietnams, mit 7,1 Millionen Einwohnern.

Christina Noble wurde am 23. Dezember 1944 in einem Armenviertel von Dublin, Irland, geboren. Ihr Vater war Alkoholiker und brachte das Geld lieber in die Kneipe als seine Familie zu ernähren. Sie erlebte eine Kindheit voller Schmerz und Verrat. Als sie zehn Jahre alt war, stirbt ihre Mutter. Sie brachte man in ein Waisenhaus. Ihr wurde gesagt das ihre drei Geschwister nicht mehr am Leben sind. Dabei wurden die Kinder vom Staat getrennt und in verschiedene Waisenhäuser gebracht. Jedem der Kinder wurde gesagt das die Geschwister tot seien. Nach mehreren Fluchtversuchen war es ihr gelungen aus dieser Institution zu fliehen, ging nach Dublin und schlief in einem Park. Sie war obdachlos und schlief in einem Erdloch das sie selbst gegraben hatte. Hier wurde sie vergewaltigt und wurde schwanger. Sie gebar einen Jungen den man gegen ihren Willen zur Adoption freigegeben hatte.

Mit 18 Jahren ging sie nach England, nachdem sie herausgefunden hat das man sie wegen ihrer Geschwister belogen hatte und zog zu ihrem Bruder. Sie heiratete und wurde Mutter von drei Kindern, Helenita, Nicolas und Androula. Im Laufe der nächsten zehn Jahre kommt es zu häuslicher Gewalt, was bei ihr zu Depressionen und einem Nervenzusammenbruch führte.

Während dieser Zeit wütete der Krieg in Vietnam, sie träumte über den Krieg und die leidenden Kinder. Sie träumt von nackten vietnamesischen Kindern die vor den Napalmbomben fliehen. Dies war der Auslöser des Gedankens den Kindern zu helfen. Dieser Traum sollte ihr Leben für immer verändern. Vorallem weil sie selbst als Kind hatte leiden müssen.

1989, über 20 Jahre später, begann sie damit die Kinder in Ho-Chi-Minh-Stadt zu unterstützen. Dabei riskierte sie selbst ihr eigenes Leben. Tag und Nacht ging sie durch die Straßen um nach notleidenden Kindern zu suchen. Ihr ging es vorrangig um eine medizinische Versorgung und dem Schutz vor wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung. Im Laufe der nächsten acht Jahre baute sie ihre Organisation Christina Noble Children’s Foundation auf. Sie bietet unter anderem verschiedene Kurse, Schwimm-und Musikkurse und zeigt den Kindern den richtigen Weg, die Grundlage ihres Lebens, für eine bessere Zukunft. Dabei würde sie jedoch nie ein Kind aus einer Familie reißen wollen. Sie informiert und erklärt wie sie helfen kann.

1997 gründete sie diese Organisation auch in der Mongolei. Bis heute hat ihre Stiftung schätzungsweise 140.000 Kindern geholfen. Noch immer ist sie die treibende Kraft und hält engen persönlichen Kontakt zu den Kindern. Sie erhielt einen Verdienstorden, The Most Excellent Order of the British Empire, von Prinz Charles überreicht. Eine Ehre für sie und hofft weiterhin auf die Glaubwürdigkeit und Unterstützung für ihre Organisation zu gewinnen.