True Story

Sergeant York – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1941.

Sergeant York

 

Gezeigt wird die Geschichte von Alvin C. York (1887-1964), auch bekannt als Sergeant York, einem der höchst dekorierten Soldaten der US-Army im 1. Weltkrieg. Für seinen Kriegseinsatz wurde er mit der Medal of Honor ausgezeichnet.

Während  der Meuse-Argonne-Offensive in Frankreich leitete er den Angriff bei dem 20 deutsche Soldaten getötet wurden. 132 der feindlichen Soldaten konnten gefangen genommen werden. Die Deutschen hielten dem Angriff zunächst stand, sie verfügten über 32 Maschinengewehre um ihre Stellung zu verteidigen. Sergeant York war es gelungen sie zum Aufgeben zu bringen.

Alvin Callum York wurde am 13. Dezember 1887 in der kleinen Gemeinde Pall Mall, Tennessee, geboren. Er war der dritte von insgesamt 11 Kindern. Seine Eltern William Uriah York und Mary Elizabeth York, geborene Brooks, bewohnten eine Blockhütte mit nur zwei Zimmern. Die Familie war sehr arm, der Vater verdiente als Schmied etwas Geld, während die Mutter die Kleidung für die ganze Familie nähte. Man betrieb etwas Landwirtschaft um sich selbst zu versorgen. Die Söhne besuchten nur kurz die Schule da ihr Vater sie auf der Farm benötigte um die Familie ernähren zu können.

Als 1911 sein Vater stirbt, waren seine älteren Brüder bereits verheiratet und weggezogen. Nun war Alvin der älteste Mann im Haus und half seiner Mutter und den jüngeren Geschwistern. Um die Familie finanziell zu unterstützen arbeitete er zunächst in Harriman, Tennessee, beim Bau einer Eisenbahnlinie. Er galt als ein erfahrener Arbeiter der stets für das Wohl der Familie sorgte.

Hin und wieder fand man ihn auch in den Saloons, er trank gern einen über den Durst, was auch zu einigen Verhaftungen geführt hatte. Seine Mutter drängte ihn dies zu unterbinden. Trotz seiner Geschichte mit dem Alkohol und den Schlägereien besuchte Alvin regelmäßig die Kirche.

Als der Erste Weltkrieg ausbrach und man Männer rekrutierte, weigerte er sich. Er wollte nicht in diesem Krieg kämpfen und Menschen töten. Er glaubte fest an die Bibel. Da sein Antrag den Kriegsdienst zu verweigern abgelehnt wurde, ging er in Berufung. Als auch dies scheiterte, wurde er eingezogen und begann im November 1917 seine militärische Ausbildung im Camp Gordon in Georgia. Ab diesem Tag bis zu seiner Heimkehr am 29. Mai 1919 führte er Tagebuch.

So zog er auch in den Krieg und kämpfte in Frankreich gegen die Deutschen. Man beförderte ihn zum Sergeant und er wurde mehrfach ausgezeichnet. Nachdem seine Geschichte in der Saterday Evening Post veröffentlicht wurde, kannte ihn nun jeder in den Vereinigten Staaten.

Nach seiner Heimkehr heiratete er am 7. Juli 1919 Gracie Loretta Williams (1900-1984). Er lehnte es ab durch seine Geschichte als Held Ruhm zu ernten, man bot ihm Tausende von Dollar, für Auftritte, Zeitungsartikel und Filmrechte, was er alles ablehnte. Er zog es vor sich in seiner Heimat nützlich zu machen. So setzte er sich für den Bau einer Schnellstraße ein. Nebenbei hatten die anderen Bewohner Spenden gesammelt um ihn eine Farm zu kaufen. Dies war das einzige Geschenk was er angenommen hat. Erst 1940 war er damit einverstanden seine Geschichte verfilmen zu lassen. Am 2. September 1964 verstarb Alvin Callum York.