True Story

Shadow of the Vampire – britisch-amerikanisch-luxemburgisches Drama, Horrorfilm aus dem Jahr 2000.

Shadow of the Vampire

Der Film ist eine Hommage an den deutschen Filmregisseur Friedrich Wilhelm Murnau (1888-1931), dieser den Stummfilm Nosferatu-Eine Symphonie des Grauens gedreht hat. Ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1922, welcher zu seinen berühmtesten Werken gehört. Der Film zählt zu den ersten Vertretern des Horrorfilms. Mit seiner visuellen Gestaltung hatte dieses Werk großen Einfluss auf das Horrorgenre. Mit diesem Film begründet er das Genre des Vampirfilms. Er verleiht durch expressionistische Stilelemente und ungewöhnliche Kameraführung der elementaren subjektiven Empfindung der Angst einen neuen filmischen Ausdruck. Die Furcht wird nicht mehr allein durch den gezeigten Gegenstand, sondern durch die Art der Darstellung erregt.

Friedrich Wilhelm Murnau wurde am 28. Dezember 1888 als Friedrich Wilhelm Plumpe in Bielefeld geboren. Er erhält eine den behüteten bürgerlichen Verhältnissen seines Elternhauses entsprechende Erziehung und wird insbesondere in seinen künstlerischen Interessen gefördert. Sein Vater war Tuchfabrikant und die Mutter arbeitete als Lehrerin. 1892 zog die Familie nach Kassel wo er ein Gymnasium besuchte. Danach studierte er in Berlin und Heidelberg Philogie und Kunstgeschichte.

Während einer Studentenaufführung wurde der berühmte Regisseur Max Reinhardt (1873-1943) auf ihn aufmerksam. Dieser ermöglichte es ihm die Max-Reinhardt-Schauspielschule zu besuchen. Nebenbei beschäftigte ihn Max Reinhardt als Schauspieler und Regieassistenten. Etwa ab 1910 nennt er sich nun Friedrich Wilhelm Murnau. (Murnau ist eine Stadt in Bayern). Seine Namensänderung hat auch etwas mit dem Bruch der Eltern zu tun, da diese seine Homosexualität nicht akzeptierten. Außerdem wollten sie nicht das er als Schauspieler und Regisseur arbeitet.

In Berlin spielt er kleinere Nebenrollen am Deutschen Theater. Nach Beginn des Ersten Weltkriegs wird er der Fliegertruppe zugeteilt. Während eines Aufklärungsfluges zwingt ihn ein Maschinenschaden zur Notlandung in der Schweiz. Er blieb kurze Zeit in der Schweiz wo er für das Luzerner Theater arbeitete. 1919 kehrt Murnau nach Berlin zurück. Dies war der Beginn sich dem Film zu widmen. Noch im selben Jahr entsteht sein Film Der Knabe in Blau, dieser möglicherweise nie öffentlich gezeigt wurde und als verschollen gilt. Weitere Filme entstanden, wie Der Bucklige und Die Tänzerin.

1922 entstand sein berühmtester Film Nosferatu-eine Symphonie des Grauens. Die Titelrolle übernahm der Schauspieler Max Schreck (1879-1936), was ihn zur Bekanntheit verhalf. Sein Film ist eine Verfilmung des Romans Dracula aus dem Jahr 1897 des irischen Schriftstellers Bram Stoker. Den Film musste Murnau aufgrund von Lizensproblemen umbenennen. Der Erfolg brachte ihm ein Vertrag mit der UFA, der Universum Film AG. Somit entstanden weitere Filme, wodurch nun auch Hollywood auf ihn aufmerksam wurde. Für Murnau die Gelegenheit in die USA zu gehen. Dort drehte er den Film Sunrise.

Am 11. März 1931 kam es zu einem Unfall. Sein 14-jähriger Diener Filipino Garcia Stevenson verlor die Kontrolle über ihr Auto und prallte mit einem LKW zusammen. Friedrich Wilhelm Murnau überlebte diesen Unfall nicht.