True Story

Backyard: Im Hinterhof der Hölle – amerikanische Dokumentation aus dem Jahr 2002.

Backyard

Die Dokumentation zeigt das sogenannte Backyard-Wrestling, Hinterhof-Wrestling, bei dem sich Männer unterschiedlichen Alters treffen um ihrem Hobby nachzugehen. Dabei kommen Stacheldraht, Neonröhren, Feuer, Glas und Tacker zum Einsatz. Aber auch Reiszwecken, Stöcke und Bretter mit denen man sich förmlich vergnügt und dabei auch weh tut.

Ein Großteil dieser Kämpfe sind gestellt, dennoch gibt es blutige Verletzungen mit zum Teil ernsten Folgen. Es ist und bleibt ein umstrittenes Hobby, bei dem sich junge Männer im Alter zwischen 12 und 30 Jahren treffen.

Von 1996 bis 2001 galt dies als sehr beliebt. Das Publikum bestand aus den Kindern der Nachbarschaft. Für einige der Teilnehmer ist es Spaß, für Außenstehende ein beunruhigendes Phänomen. Der ehemalige Profi-Wrestler Mick Foley hat dieses Backyard-Wrestling ebenfalls betrieben.

Backyard-Wrestling ist ein loser Begriff und kann überall ausgeführt werden. Man verabredete sich über das Internet um sich irgendwo zu treffen. In einem Park, in einer Lagerhalle oder im heimischen Garten. Alles wurde gefilmt und selbst zwei Videospiele sind daraus entstanden. Regisseur Paul Hough bekam damals ein Videotape von zwei Zwölfjährigen die an einem dieser Events teilgenommen hatten. Bei diesen meist illegalen Shows hatten sie sich Glühbirnen auf dem Kopf zerschlagen. Dies machte Paul Hough neugierig auf diese bizarre Subkultur und so entstand diese Dokumentation.